advertorial
Dr. Lehnen & Sinnig | Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
Dr. Lehnen & Sinnig | Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Warum der Widerruf eines Autokredits gute Chancen auf Erfolg hat

Widerruf Autokredit

Der Widerruf von Autokrediten und Leasingverträgen bietet derzeit vielen Autofahrern die Möglichkeit, ein finanziertes oder geleastes Fahrzeug wirtschaftlich lukrativ loszuwerden.

Wann der Widerruf vom Autokredit möglich ist

Die deutschen Autobanken und Leasinggesellschaften sind nach dem Gesetz verpflichtet, ihre Privatkunden im Rahmen des Vertragsschlusses ordnungsgemäß über das Verbraucherwiderrufsrecht und die vom Gesetz geforderten Pflichtangaben zu belehren. Erfolgt diese Belehrung unvollständig oder unrichtig, besteht für den Verbraucher die Möglichkeit, den abgeschlossenen Vertrag auch noch Jahre nach Vertragsschluss zu widerrufen, gegebenenfalls auch dann, wenn der Darlehens- oder Leasingvertrag bereits beendet wurde. Möglich ist der Widerruf grundsätzlich bei Autokredit- und Leasingverträgen, die ab dem 11. 6. 2010 abgeschlossen wurden.

Der wirksame Widerruf führt dazu, dass der Autokäufer seine an die Bank oder Leasinggesellschaft gezahlten Raten und eine im Einzelfall geleistete Anzahlung zurückverlangen kann und nicht mehr an die weiteren Verpflichtungen aus dem laufenden Vertrag gebunden ist. Das finanzierte Fahrzeug kann an die finanzierende Bank oder die Leasinggesellschaft zurückgegeben werden. Besonders lukrativ kann der Autokreditwiderruf für Finanzierungen sein, die nach dem 13. 6. 2014 abgeschlossen wurden. Hier schuldet der Verbraucher nach Ansicht von führenden Verbraucherschutzanwälten keinen Wertersatz für die Nutzung des Fahrzeugs und die gefahrenen Kilometer.

Gerichtsurteile sprechen für den Verbraucher

Bundesweit hatte hier das für den Autokreditwiderruf bahnbrechende Urteil des Landgerichts Berlin vom 5. 12. 2017 (Az. 4 O 150/16) in einem von der Kanzlei Dr. Lehnen & Sinnig Rechtsanwälte geführten Verfahren gegen die Volkswagen Bank den Weg für den Autokreditwiderruf geebnet. Seitdem haben zehntausende Verbraucher ihre Chance genutzt und ihren noch laufenden oder bereits abgelösten Autokredit- oder Leasingvertrag widerrufen. Gerade in Zeiten von bereits in Kraft getretenen oder kurz bevorstehenden Fahrverboten, insbesondere für Dieselfahrzeuge, stellt der Autokreditwiderruf eine Möglichkeit dar, das Auto an die finanzierende Bank zurückzugeben, ohne weiter das wirtschaftliche Risiko des herrschenden Preisverfalls zu tragen.

Nachdem bisher mehrere Gerichte insbesondere die Fehlerhaftigkeit und damit die Möglichkeit des Widerrufs von Finanzierungsverträgen der Volkswagen Bank (LG Berlin, Urt. v. 5. 12. 2017, Az. 4 O 150/16; LG Ravensburg, Urt. v. 7. 8. 2018, Az. 2 O 259/17; LG Bayreuth, Urt. v. 11. 9. 2018, Az. 43 O 44/18) und deren Marken VW, Audi, Seat und Skoda, der Mercedes Bank (LG Berlin, Urt. v. 17. 12. 2018, Az. 38 O 62/18), der BMW Bank (LG Ravensburg, Urt. v. 30. 7. 2019, Az. 2 O 90/19) oder Sixt Leasing (LG München, Urt. v. 20. 12. 2018, Az. 10 O 9743/18) bestätigt haben, wurde in einem aktuellen Verfahren des Landgerichts Wuppertal in einem Urteil vom 31. 7. 2019 (Az. 3 O 22/19) erstmals auch die Fehlerhaftigkeit eines Autokreditvertrages der Hyundai Capital Bank Europe bestätigt.

"Immer mehr deutsche Gerichte bestätigen erfreulicherweise die Fehlerhaftigkeit der Finanzierungsverträge der allermeisten deutschen Autobanken. Somit haben Verbraucher, die aktuell vom Dieselskandal oder den bereits in Kraft getretenen oder kurzfristig drohenden Dieselfahrverboten betroffen sind, die Möglichkeit, ihr finanziertes oder geleastes Fahrzeug an die Bank zurückzugeben, ohne den wirtschaftlichen Schaden oder das Risiko des vorherrschenden Preisverfalls auf dem Gebrauchtwagenmarkt selbst tragen zu müssen", erläutert Rechtsanwalt Dr. Lehnen von der Kanzlei Dr. Lehnen und Sinnig, die bundesweit mehrere Tausend Verbraucher im Abgasskandal und gegen alle Autobanken und Leasinggesellschaften vertritt.

Insbesondere die Urteile des Landesgerichts Ravensburg vom 7. 8. 2018 (Az. 2 O 259/17) und Bayreuth vom 11. 9. 2018 (Az. 43 O 44/18) gegen die Volkswagen Bank und das Urteil des Landgerichts Ravensburg vom
30. 7. 2019 (Az. 2 O 90/19) gegen die BMW Bank haben bundesweit für Aufsehen gesorgt. Neben der Wirksamkeit des Widerrufs haben die Richter in diesen Verfahren bestätigt, dass der Verbraucher gegenüber der Bank für die gefahrenen Kilometer keinen Nutzungsersatz schuldet. Zum gleichen Ergebnis kam das Landgericht München in seinem rechtskräftigen Urteil vom 20. 12. 2018 (Az. 10 O 9743/18). Hier bestätigten die Münchner Richter bundesweit erstmals die Wirksamkeit des Widerrufs eines Leasingvertrages der SIXT Leasing.

Ansprüche von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen lassen

Autobesitzer, die ihr Fahrzeug finanziert oder geleast haben, können ihre möglichen Ansprüche von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen lassen. Der Autokredit- /Leasingwiderruf stellt sich für die meisten Verbraucher als echter "Widerrufs-Joker" dar, denn der wirtschaftliche Vorteil beläuft sich in vielen Fällen auf mehrere Tausend Euro. Dabei werden die für den Prozess anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten in den meisten Fällen von einer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernommen.