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Schreckensszenario Verkehrsunfall: Anwalt für Verkehrsrecht berät

Verkehrsunfall Anwalt

Ein hinter einem LKW herfahrendes Fahrzeug und ein folgenschwerer Fahrradsturz beschäftigten vor Kurzem die Oberlandesgerichte in Düsseldorf und Celle. Zu welchem Urteil das Landgericht kam und welche Gründe dazu führten, dass das Oberlandesgericht doch noch zugunsten des Geschädigten entschied, wird im folgenden Artikel erläutert. Er zeigt auch, warum es so wichtig ist, bei einem Verkehrsunfall einen Anwalt hinzuzuziehen.

Gegenstand herabgefallen oder hochgeschleudert?

Auf einer Autobahn prallte ein Gegenstand auf ein hinter einem LKW fahrendes Fahrzeug und verursachte einen Schaden i.H.v. 5.056,58 Euro. Der PKW-Fahrer klagte gegen das Transportunternehmen - und bekam Recht. Jedoch erst in zweiter Instanz.

Abgewiesen hatte das Landgericht die Klage mit der Begründung, der Geschädigte könne das Herabfallen des Gegenstands vom LKW nicht eindeutig beweisen. Der Gegenstand hätte demnach auch auf der Straße liegen und vom LKW lediglich hochgeschleudert werden können. Die Beweislast trage demnach allein der Geschädigte.

Diese Entscheidung hob das Oberlandesgericht Düsseldorf allerdings wieder auf. Die Begründung: Nicht der PKW-Fahrer muss beweisen, dass der Gegenstand vom LKW gefallen ist, sondern der LKW-Fahrer muss den Nachweis erbringen, dass ein Herunterfallen des Ladeguts aufgrund der ausgeführten Verkehrssicherung ausgeschlossen werden kann.

Radfahrer stößt gegen geöffnete Autotür: Trifft ihn eine Mitschuld?

Um auszusteigen, öffnete eine Autofahrerin ihre Wagentür. Ein Radfahrer stieß gegen diese, stürzte und verletzte sich. Der Radfahrer klagte, musste jedoch eine in erster Instanz festgestellte Mitschuld anerkennen. Begründet wurde das Urteil durch die Feststellung eines Sachverständigen, der davon ausging, dass der Öffnungswinkel der Autotür nur gering gewesen sein kann.

Auch dieses Urteil wurde in zweiter Instanz aufgehoben. Das Oberlandesgericht Celle entschied, dass ein Gutachten zum Öffnungswinkel nicht ausreicht, um die Mitschuld des Radfahrers eindeutig zu begründen. Zu einer Mitschuld könne es demnach nur dann kommen, wenn der Radfahrer beim Vorbeifahren einen zu geringen Seitenabstand zum PKW gehalten hätte. Diesen Beweis konnte die PKW-Fahrerin jedoch nicht erbringen. Dem Radfahrer wurde voller Schadensersatz zugesprochen.

Bei einem Verkehrsunfall einen Anwalt aufsuchen

Oft legen Unfallgeschädigte aus Angst vor hohen Folgekosten keine Berufung ein. Viele ziehen aus diesem Grund erst gar nicht vor Gericht und verzichten damit auf die Wiedergutmachung des entstandenen Schadens. Das gilt in besonderem Maße für den Bereich Verkehrsrecht. Hätte der PKW-Fahrer auf die Berufung verzichtet, hätte er die Reparatur seines Fahrzeugs selbst bezahlen müssen. Auch der Radfahrer wäre leer ausgegangen, hätte er den Gang zum Oberlandesgericht gescheut. In solchen Fällen ist die Unterstützung durch Rechtsanwälte, die sich auf das Verkehrsrecht spezialisiert haben, Gold wert. Denn nur ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Rechtsanwalt oder Fachanwalt besitzt das Wissen und die nötige Erfahrung, um abschätzen zu können, ob sich der Aufwand einer Berufung lohnt.