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Telefonanlage: VoIP-Umstellung sollte nicht verschlafen werden

Telefonanlage voip

Die Uhr tickt unerbittlich. Bis zum Ende des Jahres 2018 wird die Deutsche Telekom ihr ISDN-Netz komplett abschalten. Insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen ist der notwendige Umstieg auf eine alternative Telefonanlage mit VoIP jedoch immer noch nicht vollzogen. Verantwortlichen ist häufig nicht bewusst, dass sie geradewegs auf eine Kündigung ihres aktuellen Vertrages und damit eine telefonische Nichterreichbarkeit zusteuern. Warum ein sofortiger Umstieg Probleme und hohe Kosten vermeiden kann, verrät Christoph Kühnapfel, Experte für VoIP-Telekommunikationslösungen.

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Exponentieller Anstieg der Nachfrage erwartet

Die Ära der analogen Telefonanschlüsse ist schon bald Geschichte. Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden ISDN-Abschaltung ist es zwingend notwendig, die Kommunikationslösung in Unternehmen auf die Alternative "Voice over IP" umzustellen. Man spricht in diesem Kontext oft auch von "All IP". Im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonnetzen werden Informationen hierbei als Datenpakete über das Internet übertragen. Es können damit künftig nicht nur Daten, sondern zusätzlich auch Sprache und Video über einen einzigen IP-Anschluss übermittelt werden.

"Mittlerweile haben die meisten KMU realisiert, dass es ISDN-Telefonie in Kürze nicht mehr geben wird und die Telekom das auch wirklich ernst meint", erklärt Christoph Kühnapfel, Geschäftsführer der Team-IT Group GmbH. Aus Sicht des Experten wird deshalb die Nachfrage nach einer kurzfristigen Umstellung auf VoIP-Telefonanlagen zum Jahresende massiv ansteigen. Zu erwarten seien deshalb auch signifikante Preissteigerungen in diesem Segment. "Wer Kosten sparen will, sollte proaktiv handeln und sich bereits jetzt bei einem IT-Serviceprovider um eine Lösung bemühen", so Kühnapfel.

An Telefonanlage mit VoIP führt kein Weg vorbei

Für den Umstieg auf eine VoIP-Telefonanlage muss eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung stehen. "Das LAN sollte durchgängig mindestens für 100 MBit/s ausgelegt sein", sagt Kühnapfel. Er hat mit seinem Unternehmen bereits zahlreiche Systemumstellungen begleitet und erfolgreich umgesetzt. Gerade bei einem Providerwechsel sei unbedingt darauf zu achten, dass der neue Anbieter die benötigten Bandbreiten garantieren kann. Hinsichtlich der Vorgehensweise sind zwei Varianten möglich. "Entweder wechseln Unternehmen bereits vor der ISDN-Abschaltung auf eine Telefonanlage mit VoIP oder das System wird erst nach 2018 ersetzt", so der Digitalisierungsexperte. Soll das bestehende System über 2018 hinaus betrieben werden, so sind jedoch zwischengeschaltete Geräte in einer Übergangslösung erforderlich. "Von zusätzlichen Leistungen profitieren Unternehmen dann aber nur eingeschränkt", betont Kühnapfel. Am einfachsten sei die Umstellung, wenn die aktuelle Anlage intern bereits mit IP für die Sprachübertragung konfiguriert ist.

Cloud als mögliche Option

Eine mögliche elegantere Alternative stellt der Wechsel auf eine VoIP-Telefonanlage aus der Cloud dar. "Kunden erhalten hier eine virtuelle Lösung, die sich schnell und flexibel an individuelle Bedürfnisse anpassen lässt", betont Christoph Kühnapfel. Einzige Voraussetzung sei wiederum ein ausreichend dimensionierter Netzanschluss. Die Variante eignet sich zudem für jede Unternehmensgröße und bietet die Möglichkeit, zusätzliche Anwendungen wie zum Beispiel eine Videokonferenz einzubinden.