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Servicetrace GmbH Germany
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Software-Roboter: Eine neue Ära der Digitalisierung beginnt

Software Roboter

In der modernen industriellen Produktion gehören physische Roboter längst zum Alltag. Anders stellt sich die Situation in Büros dar. Hier werden Prozesse auch heute noch zum größten Teil manuell durchlaufen. An dieser Stelle kommen Software-Roboter ins Spiel. Wie weit entsprechende Technologien bereits vorangeschritten sind, zeigt ein Beispiel.

Geschäftsprozesse nur zu drei Prozent automatisiert

Während der Automatisierungsgrad in Fabriken seit 1980 um 75 Prozent angewachsen ist, ist die Büro-Automatisierung im selben Zeitraum nur um drei Prozent gestiegen. Dies besagt eine Erhebung der Vrije Universiteit Amsterdam. Es schlummert also ein enormes Potenzial in den administrativen Unternehmensprozessen. Als Technologie der Stunde können in diesem Kontext Software-Roboter, englisch Software Bots, bezeichnet werden. Der Einsatz dieser Bots zur Automatisierung von Prozessen wird wiederum Robotic Process Automation (RPA) genannt. Die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen ist in jüngster Vergangenheit signifikant gestiegen. So wuchs der RPA-Markt im Jahr 2018 laut Gartner um mehr als 63 Prozent. Damit war er das am schnellsten wachsende Segment im gesamten Enterprise-Software-Markt. Doch was verbirgt sich konkret hinter der zukunftsweisenden Technologie?

Was sind Software-Roboter?

Software-Roboter sind Programme, die regelbasierte, wiederkehrende Prozesse ausführen. Sie ahmen hierbei die Interaktion des Menschen mit dem Computer nach. Die Software-Bots übernehmen also Routineaufgaben wie die Suche nach Dateien, den Datentransfer von System A nach B und den Datenabgleich in verschiedenen Systemen oder Dokumenten. Somit werden die Mitarbeiter von den vergleichsweise monotonen und fehleranfälligen Aufgaben entlastet. Es entstehen Freiräume für kreativere und wertschöpfendere Tätigkeiten.

Aus technischer Sicht liegt ein Vorteil von Software-Robotern darin, dass sie die grafische Benutzeroberfläche beliebiger Programme - also den Bildschirm - nutzen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. RPA muss daher nicht in die IT-Landschaft implementiert werden. Es ist kein Eingriff in die vorhandenen Systeme erforderlich.

Universell einsetzbar

Gemäß der Prognosen vieler Analysten wird sich der Einsatz von Software-Robotern künftig vervielfachen, denn sie sind vielfältig einsetzbar. Beschränkungen auf bestimmte Branchen, Abteilungen oder Unternehmensgrößen gibt es nicht. Momentan sind IT-Abteilungen noch der Hauptnutzer von RPA-Lösungen. Doch auch in Business-Abteilungen wie dem Finanz- und Rechnungswesen, dem Kundenservice, dem HR-Bereich und dem Einkauf werden die Lösungen immer häufiger angewendet.

Wie vielseitig sich Software-Roboter mittlerweile einsetzen lassen, zeigt ein Blick auf das Portfolio von Servicetrace. Neben administrativen Standardprozessen eignen sich die Software-Bots des spezialisierten RPA-Anbieters aus Darmstadt beispielsweise für das Digital Experience Monitoring. Hierbei überprüfen die Bots geschäftskritische Systeme oder Abläufe wie den Order-to-Cash-Prozess eines Onlineshops aus Kundensicht rund um die Uhr. Die Lösung spielt also im Hintergrund kontinuierlich einen Bestell- und Zahlungsvorgang durch. Sollte es Schwierigkeiten geben, alarmiert sie umgehend die IT-Abteilung. Unter anderem lassen sich durch diesen Ansatz Kaufabbrüche durch den Kunden vermeiden.

Derselbe Ansatz kann auch bei internen geschäftskritischen Systemen - wie etwa einer ERP-Software - zur Anwendung kommen. Hier überprüfen Software-Roboter die Verfügbarkeit und Performance dieser Systeme rund um die Uhr aus Endanwender-Sicht. Schwachstellen lassen sich dadurch frühzeitig erkennen und beheben.