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Neuregelung zur Restschuldbefreiung – nach drei Jahren raus aus den Schulden

Restschuldbefreiung

Im Zuge der Corona-Krise gibt es einige Neuregelungen im Insolvenzrecht. Unter anderem wurde die Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre verkürzt. Als Teil des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets der Bundesregierung sollen Unternehmer und Verbraucher auf diese Weise schneller aus einer Insolvenz wieder herauskommen.

Verkürzung der Restschuldbefreiung bei Insolvenzverfahren

Im vergangenen Jahr sind sowohl viele Unternehmen als auch Privatpersonen unter massiven Druck geraten. Aufgrund wirtschaftlicher Schieflagen, die auf die Corona-Pandemie und damit verbundene Geschäftsschließungen und Auftragseinbrüche zurückzuführen sind, erwarten zahlreiche Experten eine "Insolvenzwelle" – eine regelrechte Flut an Insolvenzanträgen von zahlungsunfähigen oder überschuldeten Personen und Firmen. Als Antwort darauf hat die Bundesregierung einige Gesetzesreformen im Insolvenzrecht beschlossen.

Gerade erst wurde etwa die zunächst bis zum 31. Januar 2021 geplante Aussetzung der Pflicht zur Insolvenzantragstellung - unter bestimmten Voraussetzungen – bis Ende April 2021 verlängert. Am 17. Dezember 2020 wurde zudem die bereits lange geplante Verkürzung der Restschuldbefreiung von sechs auf nunmehr drei Jahre beschlossen. Dies geht auf eine europäische Richtlinie der EU zu Restrukturierung und Insolvenz zurück, die bis Mitte des Jahres in deutsches Recht umzusetzen war. Sogar rückwirkend zum Oktober 2020 geltend sollen insolvente Selbstständige und Verbraucher schneller aus der Insolvenz herauskommen und die Möglichkeit für einen Neuanfang erhalten. Das Instrument der Restschuldbefreiung dient schließlich unter bestimmten Voraussetzungen der Befreiung von Schuldnern aus nicht erfüllten Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern. Betroffene erhalten so in kürzester Zeit die Chance auf einen wirtschaftlichen Neuanfang. Dies gilt neben Privatpersonen vor allem für Selbstständige und Freiberufler, die im Insolvenzverfahren sehr gute Chancen haben, ihre berufliche Tätigkeit als Selbstständige trotz Krise fortzuführen – und das ohne Schulden in kürzester Zeit. Eine weitere Möglichkeit bietet zudem das Insolvenzplanverfahren.

Die Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens auf drei Jahre gilt rückwirkend auch für alle Insolvenzverfahren, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt wurden. Auf diese Weise sollen insbesondere Selbstständige und Privatpersonen unterstützt werden, die durch die Covid-19-Pandemie in die Insolvenz geraten sind. Für Insolvenzverfahren, die im Zeitraum vom 17. Dezember 2019 bis einschließlich 30. September 2020 beantragt wurden, wird das derzeit sechsjährige Verfahren monatsweise verkürzt. Selbstverständlich müssen Schuldnerinnen und Schuldner auch weiterhin bestimmten Pflichten und Obliegenheiten nachkommen, um eine Restschuldbefreiung erlangen zu können, und sollten sich vor dem Gang in die Insolvenz im Optimalfall bestmöglich vorbereiten. Dies gilt umso mehr angesichts der nahezu wöchentlich neuen Meldungen und der dadurch häufig unübersichtlichen Rechtslage. Für den schnellstmöglichen und reibungslosen wirtschaftlichen Neuanfang ist eine rechtliche Beratung zu den aktuellen insolvenzrechtlichen Änderungen daher für Unternehmen und Privatpersonen sehr empfehlenswert.

Professionelle Beratung zu allen Fragen im Insolvenzrecht

In der Kanzlei Höltershinken & Kollegen finden Betroffene hierfür einen zuverlässigen und kompetenten Partner. Seit dem ersten Konkursverfahren vor über zwei Jahrzehnten bildet das Insolvenzrecht die Kernkompetenz der Kanzlei. Von der Vorbereitung einer Insolvenzantragstellung und der Begleitung sowie Unterstützung im Verfahren über die Haftungsabwehr und Vertretungen in Verhandlungen ist die Kanzlei an der Seite ihrer Mandanten tätig. So werden Unternehmen und Privatpersonen in der Krise unterstützt und unter anderem Insolvenzpläne und -anträge gemeinsam mit den Betroffenen vorbereitet.

Stephan Höltershinken und sein Team stellen mehrere Insolvenzverwalter an verschiedenen Insolvenzgerichten und üben zudem Tätigkeiten als Sachverständige, Gutachter, Treuhänder, Sachwalter und Liquidatoren aus. Unter Berücksichtigung der neuen Vorschriften wie dem Insolvenzaussetzungsgesetz (COVInsAG) und der Verkürzung der Restschuldbefreiung beraten Höltershinken & Kollegen zu allen wirtschafts- und insolvenzrechtlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Kanzlei Höltershinken & Kollegen – Experten für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht

Mit Standorten in Minden, Hameln und Bückeburg betreut und begleitet die Kanzlei Höltershinken & Kollegen seit vielen Jahren erfolgreich Selbstständige, Freiberufler und Privatpersonen in mehreren hundert Fällen pro Jahr. Daneben erfolgen zahlreiche Beratungen von Unternehmen und Gesellschaften im Insolvenz-, Gesellschafts-, Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht. Stephan Höltershinken ist seit 2000 Fachanwalt für Insolvenzrecht. Er ist auf die gesellschaftsrechtliche Beratung von Unternehmen und Selbstständigen jeglicher Größe und Branche sowie auf das Insolvenzrecht spezialisiert. Seit über zwei Jahrzehnten ist er als Sachwalter und Insolvenzverwalter in zahlreichen Konkurs- und Insolvenzverfahren aller Größenordnungen tätig und berät zudem Betroffene bei der Aufstellung von Insolvenzplänen und in der Insolvenzantragsstellung.