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Wie die Osmium-Zertifizierung den Handel mit dem Edelmetall unterstützen kann

Osmium Zertifizierung

Der sichere Handel mit dem seltensten Edelmetall der Welt wird durch einen eigens entwickelten Identifikationscode zur Osmium-Zertifizierung ermöglicht. In Anlegerkreisen wird Osmium bereits als neuer Geheimtipp gehandelt.

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Die Geschichte und Eigenschaften von Osmium

Bei der Untersuchung von Rückständen von in Königswasser gelösten Platinerzen entdeckte der britische Chemiker Smithson Tennant 1804 das Element Osmium, das er aufgrund des stechenden Geruchs seines Oxids nach dem griechischen osme (= Geruch) benannte. Die Eigenschaften von Osmium sind beeindruckend. Osmium hat demnach nicht nur die höchste Abriebfestigkeit aller Stoffe, sondern auch die höchste Dichte und das höchste Kompressionsmodul aller Elemente (sogar höher als die von Diamanten). Das Edelmetall besticht darüber hinaus durch einen ästhetischen blau-silbernen Glanz, etwa bei der Reflexion von Sonnenlicht. Die grundsätzlich hohe Reflexionsfähigkeit ist auch für das einzigartige Funkeln der Kristallstrukturen verantwortlich.

In seiner Reinform als Osmium-Schwamm ist das Metall giftig. Dies hat dazu geführt, dass es abgesehen von einer Verarbeitung in Glühfäden bei Glühlampen bis vor Kurzem kaum eine sichere Verwendung für Osmium gab. Erst nach der erfolgreichen Kristallisation von Osmium in einem aufwendigen Prozess, die einem schweizerisch-russischen Chemiker-Duo 2012 zum ersten Mal gelang, bot sich plötzlich eine Vielzahl potenzieller neuer Anwendungsmöglichkeiten. Die meisten davon sind allerdings in ihrer praktischen Durchführung durch die extreme Seltenheit und demensprechend hohe Preise des Edelmetalls begrenzt. Osmium wird zumeist beim Platinabbau gewonnen, in 10.000 Tonnen Platinerz werden im Schnitt lediglich knapp 30 Gramm Osmium gefunden. Insgesamt werden weltweit pro Jahr nur rund 360 Kilogramm Osmium gefördert, wovon ca. 200 Kilogramm für die Kristallisation verfügbar sind. Damit ist Osmium das seltenste nicht-radioaktive Element.

Die Herstellung ungiftigen, kristallinen Osmiums hat allerdings dazu geführt, dass Osmium seit 2014 gehandelt wird und durch seine erstmalige Verfügbarkeit am Markt eine neue Assetklasse begründet hat. Typische Handelsprodukte sind 2D-Objekte mit circa einem Millimeter Schichtdicke - Osmium-Rechteckbarren und sogenannte Osmium-Disks, Osmium-Diamonds und Osmium-Stars. Aber auch die Weiterverarbeitung zu Schmuck sowie die aufwendige Produktion von 3D-Objekten ist möglich. Um den kontrollierten und sicheren Handel von kristallinem Osmium kümmert sich das Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium. Direktor Ingo Wolf sagt zu den jüngsten Entwicklungen rund um das letzte Edelmetall: "Die Geschichte, die Osmium an den Markt gebracht hat, liest sich wie ein Krimi, jedoch beginnt nun gerade ein Siegeszug des Sunshine-Elements, der ohnegleichen ist."

Die Osmium-Zertifizierung

Osmium wird bis jetzt ausschließlich in der Schweiz kristallisiert. Von dort aus kommen die Osmium-Stücke zunächst nach Deutschland, wo das Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium umfangreiche Dokumentations-, Katalogisierungs- und Zertifizierungsarbeiten übernimmt. Reinheit, Gewicht und Struktur werden dem Kunden so bestätigt. Zwischen Kristallisateur und Zertifizierung gilt, um jegliche Fehler zu vermeiden, das Vier-Augen-Prinzip. In neun Schritten läuft eine umfassende Osmium-Zertifizierung ab: Einer Echtheitsprüfung folgt die Wägung, woraufhin ein Scan der Kristallstruktur durchgeführt wird. Anschließend wird eine Seriennummer vergeben, die zusammen mit allen Daten zum jeweiligen Stück Osmium in eine Weltdatenbank eingespeist wird. Daraufhin wird das Prüfdatum angegeben, die Zertifikatsart festgelegt und ein Echtheitszertifikat erstellt, bevor schließlich der Versand an den ausliefernden Fachhändler erfolgen kann.

Statt einer einfachen Seriennummer können Vertriebspartner und Juweliere ab sofort den neu entwickelten Osmium Identification Code nutzen. Der in gemeinsamer Arbeit vieler Behörden und aller beteiligten, internationalen Osmium-Institute auf drei Kontinenten entstandene Zahlen- und Buchstabencode dient der schnellen und online durchführbaren Identifikation jedes Stücks Osmium. Elisabeth Gleirscher, Mitglied des Direktoriats des deutschen Osmium-Instituts, sagt dazu: "Der Osmium Identification Code soll dem Verkäufer die Sicherheit bieten, einen adäquaten Preis zu erzielen, und dem Käufer die Sicherheit geben, dass es sich um das reale Stück Osmium handelt. Diebstahl und Weiterverkauf können so erfolgreich verhindert werden." Der Code repräsentiert die jeweilige Art, Form sowie den Durchmesser oder die Größeneinheit in Millimetern und zwei weitere zufällig erzeugte Nummern- und Zahlenblöcke aus zwei mal vier Ziffern, um größtmögliche Sicherheit zu erzeugen.

Vor allem internationalen Zollbehörden wird durch den neuen Code die Arbeit beim Grenzübertritt vereinfacht, da jedes Stück an der Grenze identifiziert werden kann. Für Behörden existieren separierte Zugänge, die einen schnellen Zugriff auf die Scans erlauben. Juweliere, Handelspartner und Privatbesitzer können per Eingabe in das Code-Abfragefeld - entweder über osmium-jewelry.com, über osmium-institute.com oder durch Einbettung auf der eigenen Webseite - auf die internationale Os-Datenbank zugreifen, die alle im Umlauf befindlichen Stücke kristallinen Osmiums umfasst und sämtliche Informationen der zertifizierten Stücke mit dem Code verknüpft. Daneben stellt das Osmium-Institut auch Gutachter zur Verfügung, die im privaten Handel die Echtheit von Osmium-Stücken bestätigen und die Codes verifizieren. In Zukunft soll zudem eine sofortige Bestätigung der Echtheit der Kristallstruktur via App möglich sein.

Die Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium GmbH als Gatekeeper

Im Zusammenspiel mit den umfassenden Zertifizierungstätigkeiten befasst sich die Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium GmbH mit Sitz im südlich von München gelegenen Baierbrunn damit, den einheitlichen Umgang für die Verarbeitung und den Handel von kristallinem Osmium zu gewährleisten. Alle Vorgänge von der Einfuhr des Osmiums aus der Schweiz nach Deutschland bis zur Auslieferung an Großhandelspartner verschiedener Länder werden unter dem Stichwort Inverkehrbringung vom Osmium-Institut übernommen. Diverse Auskunftsfunktionen zu allen wissenschaftlichen und ökonomischen Fragen bezüglich Osmium gegenüber Presse und Fernsehen sowie Kontroll- und Schulungsfunktionen, wie etwa die Händler-Ausbildung über osmium-academy.com, ergänzen das Aufgabenspektrum des Instituts. Des Weiteren ist das deutsche Osmium-Institut mit der Etablierung weiterer Osmium-Institute weltweit beschäftigt, die der muttersprachlichen Unterstützung bei der Inverkehrbringung in regionale Märkte sowie dem Training von Organisationen und Anlageberatern vor Ort dient.