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Naturkatastrophen-Anleihen beweisen auch in Zeiten von
COVID-19 ihre Stärke

Naturkatastrophen Anleihen

Noch lässt sich kaum absehen, welche langfristigen Folgen die COVID-19-Pandemie haben wird. In Zeiten solch hoher Volatilität und fallender Kurse erweisen sich Naturkatastrophen-Anleihen - auch als CAT Bonds bekannt - in den Kundenportfolios als verlässliche Stabilisatoren. Für künftige Krisen sollten Investoren diese Anlageklasse daher adäquat gewichten.

Naturkatastrophen-Anleihen widersetzen sich der Krise

In Zeiten volatiler Finanzmärkte zeigen die Anlageklassen, woraus sie wirklich gemacht sind. Nun, da COVID-19 die ganze Welt beschäftigt, wird deutlich, dass herkömmliche Anlageklassen ihr Korrelationsversprechen nicht einhalten. Angesichts der Tatsache, dass die letzte große Krise kaum elf Jahre zurückliegt und mit der jetzigen nichts gemein hat, stellt sich für viele Anleger daher die Frage, welche Anlageklassen heute überhaupt noch einen echten Diversifikationsbeitrag leisten können.

Auch wenn die vergangenen Wochen von allgemeinen Kursstürzen geprägt waren, hat sich der CAT-Bond-Markt diesem Trend widersetzt und die schwierige Zeit nahezu unbeschadet überstanden. Dass CAT-Bond-Portfolios nur kleine Ausfälle und Kurskorrekturen hinnehmen mussten, erklärt sich darin, dass der überwiegende Anteil der weltweit platzierten CAT Bonds Naturgefahren abdeckt und Investoren für das Übernehmen von Erdbeben- und Sturmrisiken entschädigt; Pandemie- und ähnliche Gesundheitsrisiken werden dagegen von nur 3,6 Prozent der am Markt befindlichen CAT Bonds abgedeckt.

Die Angebots- und Nachfrageseite verschob sich als Folge der Pandemie zwar auch auf dem CAT-Bond-Markt, allerdings nur in einem geringen Umfang. Ursache war die stabile Performance von CAT Bonds bei gleichzeitig massiven Kursverlusten an den Finanzmärkten, die zu einem starken Anstieg der CAT-Bond-Allokationen in den Kundenportefeuilles führte. Um die ursprüngliche Quote zu erreichen, mussten CAT-Bond-Allokationen daher etwas abgebaut werden, wodurch wiederum ein temporärer und eher technischer Verkaufsdruck auf CAT Bonds entstand.

Die Zeit der Schönwetter-Allokationen ist vorbei

In Krisenzeiten laufen alle Korrelationen bekanntermaßen gegen 1. Die tiefe Korrelation von CAT Bonds - zum S&P500-Index waren es über die letzten zehn Jahre nur zwei Prozent - erweist sich aufgrund dieser unkorrelierten Eigenschaft gegenüber traditionellen Finanzmärkten als robust. Die ausgeprägte Stabilität der CAT Bonds lässt sich durch zwei Faktoren erklären - zum einen durch die fehlende Korrelation zwischen den Naturgefahren und den Finanzmarktrisiken und zum anderen durch die fehlende Korrelation zwischen den Naturgefahren untereinander. Der Haupttreiber für Kursverluste ist bei CAT Bonds eben das Naturereignis selbst, was sie zu einem festen Bestandteil modern gemanagter Kundenportfolios macht.

Die aktuelle Lage der Versicherungsprämien von CAT Bonds

Zwischen 2012 und 2014 verzeichneten CAT Bonds einen deutlichen Preisanstieg. Das Ausbleiben großer Schäden und ein gestiegenes Anlegerinteresse sorgten jedoch dafür, dass die Versicherungsprämien in der gleichen Zeit kontinuierlich sanken. Erst nach den Wirbelsturmereignissen im Jahr 2017 und den Schäden der Folgejahre stieg das Prämienniveau substanziell und liegt nun oberhalb des langfristigen Durchschnitts.

Lässt COVID-19 die Prämien weiter steigen?

Die hohen Verluste an den internationalen Finanzmärkten führen zur Reduktion der regulatorischen Eigenmittel, also zum Abbau von Reserven. Dies führt wiederum dazu, dass Risiken, die man zuvor selbst tragen konnte, nun bevorzugt an den Kapitalmarkt transferiert werden. Zudem belasten die bereits eingetroffenen und auch zukünftigen Schäden wie etwa die Absage der Olympischen Spiele die Bilanz noch zusätzlich. Laut Schätzung des weltweit tätigen Versicherungsbrokers Willis reduziert COVID-19 die globale Rückversicherungskapazität um circa 20 Prozent. Für die Versicherungsprämien würde dies einen geringen Anstieg bedeuten, was sinkende Preise bei den CAT Bonds zur Folge hätte. Erkennen lässt sich dies derzeit an den gestiegenen Risikoprämien der Primärmarkttransaktionen, wobei dieser Effekt aufgrund der kurzen Laufzeit von CAT Bonds eher gering ausfällt.

Die COVID-19-Pandemie beweist einmal mehr, dass CAT Bonds ihren Ruf als Diversifikator zu Recht tragen. Die Versicherungsprämien waren bereits nach den schadensreichen Jahren 2017 und 2018 attraktiv; die aktuelle Situation am Kapitalmarkt sollte die Prämien aufgrund einer weiteren Verknappung der Rückversicherungskapazität leicht ansteigen lassen. Angesichts der derzeit anstehenden Neupositionierung von Portfolios erscheinen echte Diversifikatoren wie Naturkatastrophen-Anleihen unverzichtbar.