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Investieren in der Krise: Wenn Unattraktives attraktiv ist

Markus Ross Ceros Investieren

Die Welt steht vor einschneidenden Veränderungen. Das Risiko einer globalen Krise steigt. Kapitalanleger müssen sich in diesem Kontext die Frage stellen, wie dramatisch wohl das kommende Debakel ausfallen wird und wie sie in diesem fragilen Umfeld ihr Vermögen in Sicherheit bringen. Wird es lediglich zu einer "normalen" Rezession beziehungsweise Depression kommen, wie es sie in den vergangenen Dekaden immer wieder gegeben hat. Oder aber steht der Welt ein "großes Chaos" bevor? Die Lage - das ist offenkundig - spitzt sich weiter zu. Eine tiefe und nachhaltige Systemkrise kann in der Tat nicht länger ausgeschlossen werden. "Das aber heißt konkret: Nicht nur der Wohlstand, sondern auch der Frieden auf dem Planeten Erde sind ernsthaft in Gefahr", warnt Markus Ross, Geschäftsführer der Ceros GmbH in Frankfurt, davor, die Augen vor der Realität zu verschließen.

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System-Chaos wird nicht länger ausgeschlossen

Nachdem Banken und Wirtschaftsforschungsinstitute in den vergangenen Jahren die Augen vor diesen und anderen Gefahren verschlossen haben, wird jetzt auch von dieser Seite ein "Einbruch" und ein "System-Chaos" nicht mehr länger ausgeschlossen. Immer mehr wird deutlich, dass der von Regierungen und deren Handlangern - den Notenbanken - über die Jahre hinweg kreierte Wohlstand nur "erborgt" ist. Regierungen haben immer dann in die Wirtschaft eingegriffen und staatliche Investitionen beschlossen, wenn das Wachstum der Weltwirtschaft abflaute.

Regierungen, die jahrelang der sozialen Marktwirtschaft das Wort predigten, entschlossen sich plötzlich, mit sozialistischen Methoden in das System einzugreifen. "Auf der einen Seite wurde der Boom dankbar hingenommen, auf der anderen Seite wurde die Rezession jedoch vermieden, obwohl Rezessionen über reinigende Kräfte verfügen", kritisiert Markus Ross rückblickend auf die Situation der vergangenen Dekaden. Hinzu kam dabei: Staatliche Investitionen konnten nur durch eine höhere Verschuldung finanziert werden, weil der Staat vergaß, in Boomzeiten höhere Steuereinnahmen zu generieren und die Verschuldung entsprechend zurückzufahren.

Verschuldung der Welt hat sich versechsfacht

Die staatliche, unternehmerische und private Kreditblase der vergangenen Dekaden lässt sich an konkreten Zahlen messen. Die Verschuldung in der Welt hat sich von 40 Billionen Dollar im Jahr 1994 auf aktuell rund 235 Billionen Dollar in etwa versechsfacht. Das Bruttoinlandsprodukt ist im gleichen Zeitraum allerdings nur von 28 Billionen Dollar auf rund 79 Billionen Dollar gestiegen, also nur etwa auf das Dreifache. Regierungen gaben also Geld aus, das ihnen überhaupt nicht zur Verfügung stand, das sie sich vielmehr als Kredit an den Kapitalmärkten von Anlegern besorgten. "Irgendwann jedoch muss all das zurückgezahlt werden", blickt der Ceros-Chef sorgenvoll in die Zukunft.

Die Regierungen kreierten in der Vergangenheit unter Nutzung des organisierten und überwachten Kapitalmarktes ein Ponzi-Scheme, also ein Schneeballsysten, in welchem alte Schulden durch die Aufnahme neuer Schulden bedient wurden. So hat sich über die Jahre hinweg ein gigantischer Schuldenberg angehäuft, der das System ins Wanken zu bringen droht. Besonders pervers ist, dass sich diese Staatsanleihen zu einem großen Teil in den Depots von Altervorsorge-Einrichtungen (Rentensystemen, Versicherungen etc.) befinden - dies auch durch den Zwang entsprechender staatlicher Anlagevorschriften. Das wiederum bedeutet: Staatsanleihen sind als Kapitalanlage im von den Notenbanken irrsinigerweise kreierten Nullzins-Umfeld wenig attraktiv. Steigen die Zinsen irgendwann einmal, werden Anleihen massive Kursverluste erleiden.

Neben diesem gigantischen Schuldenproblem wirken aktuell negative geopolitische Kräfte auf die Finanzmärkte ein. So zum Beispiel die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine, Spannungen im arabischen Raum, die Expansionsgelüste und brutalen Terrorattacken des Islamischen Staates und die gigantische Flüchtlingswelle in Richtung Westeuropa. Hinzu kommen als Belastungsfaktoren auch die Ermüdung der chinesischen Wirtschaft und die Unsicherheiten mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in den USA. Nicht zu vergessen sind auch die riesigen politischen und ökonomischen Probleme in Nordkorea sowie in Lateinamerika wie zum Beispiel in Brasilien und in Venezuela. All das erfordert von den Kapitalanlegern ein Umdenken.

Noch immer glauben einige Ökonomen und Anlagestrategen großer Banken und Finanzhäuser, dass der Bullenmarkt an den Aktienbörsen noch intakt ist. Die gegenwärtige Situation sei - so argumentieren sie - nicht mehr als eine "Minuskorrektur im Haussetrend". Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass sich der Bullenmarkt bereits über viele Jahre hinweg erstreckt und heute gewisse Anzeichen einer Ermüdung als normal gelten. Die Anleger selbst sind kritischer als die Vertreter der Banken, wie aktuelle Umfragen zeigen. Fast die Hälfte der Kapitalanleger vertritt die Auffassung, dass sich die großen Aktienbörsen in der Welt inzwischen bereits in der Anfangsphase eines Bärenmarktes befinden. Welche Asset-Allocation - also welche Aufteilung des Anlagekapitals - bieten sich im aktuellen Umfeld also an?

Werden Anleger also in der Zukunft weiter an die Kräfte der Politiker und die "heilenden Hände" der Notenbanken glauben? Oder aber setzen Investoren stärker auf die Fähigkeiten bewährter Top-Manager von führenden Unternehmen mit solider Rendite und entsprechendem Wachstumspotenzial? Keine Frage: Die Aktie wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil innerhalb einer ausgewogenen Vermögensaufteilung bleiben. Dabei bieten sich nicht zuletzt auch passive Aktien-Investments über Exchange Traded Products (ETP) an. Als interessant gelten in diesem Umfeld zum Beispiel die folgenden ETFs: IShares S&P 500, IShares Stoxx Europe Large 200, Ishares MSCI Emerging Markets.

Wer dem Frieden in der Welt nicht traut, sollte die Chance nutzen, seine Aktien-Investments im Rahmen der Long-Puts-Strategie durch den Erwerb von Puts (Verkaufsoptionen) gegen weitere Kursverluste abzusichern. Als Gesellschaften mit soliden Bilanzen gelten nach Meinung von Ceros-Chef Markus Ross zum Beispiel BASF, Johnson & Johnson, Unilever, Whole Foods Market, 3M Co., Michael Kors, Verizon Communications, Procter & Gamble und Nestle S.A., Altria, Nike, Disney, Lowe s und Southern.

Während sich die Preise der Anlageklasse Rohstoffe unter Führung von Rohöl und Erdgas generell auf einer steilen Talfahrt befindet, ist die Situation an den Edelmetallmärkten etwas ermutigender. Denn Gold, Silber, Platin & Co. gelten als Investments, die vor allem in Krisenzeiten gefragt sind. Unter diesem Aspekt können Kapitalanlagen in Gold und Silber als attraktiv gelten. Die Baisse der Rohstoffpreise ist im Übrigen ein klares Indiz für eine kommende globale Rezession.

Bei Alternativ-Investments wie Kunst, Münzen, Oldtimern und anderen Sammlerstücken sowie Infrastruktur-Fonds müssen Anleger ein nicht unerhebliches Risiko beachten - nämlich die diesen Investments anhaftende Illiquidität. "Die meisten Alternativ-Investments werden nicht an organisierten Börsen gehandelt, so dass sich deren Besitzer nicht selten selbst Käufer suchen müssen", zeigt Markus Ross die Risiken dieser Anlageklasse auf.