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Lipödem: Das schmerzhafte Fett ist die Epidemie des 21. Jahrhunderts

Lipödem Behandlung Mönchengladbach

Das Lipödem ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die fast ausschließlich bei Frauen vorkommt. Etwa zehn Prozent der weiblichen Bevölkerung (in Deutschland mehr als vier Millionen Frauen) sind davon betroffen. Die Ursachen der Erkrankung sind nicht eindeutig geklärt, es ist jedoch ein Zusammenhang mit dem weiblichen Hormonhaushalt nachgewiesen worden. Deshalb wird ein "Schub" dieser Erkrankung in den Lebensabschnitten beschrieben, in denen Hormonveränderungen im Körper stattfinden, zum Beispiel in der Pubertät oder nach einer Schwangerschaft. Betroffen sind in der Regel die Beine - häufig in Kombination mit den Armen.

Was genau ist ein Lipödem?

Der Begriff Lipödem steht für eine symmetrische-krankhafte Vermehrung des Fettgewebes der Unterhaut, das auf Druck schmerzhaft reagiert. Anfangs fallen die Veränderungen nur selten auf und werden irrtümlicherweise einer Gewichtszunahme zugeschrieben. Auf Diätversuche und Sport reagiert das Fettgewebe allerdings nicht. Die Fettansammlungen starten erst oberhalb der Sprunggelenke und Handgelenke, wobei Füße und Hände niemals betroffen sind.

Typisch ist der charakteristische Kalibersprung zwischen Fuß und Unterschenkel, der auch als "Muff" oder "Kragenbildung" bezeichnet wird. Die Erkrankung verläuft schubweise oder schleichend. Wenn das Fettgewebe im Laufe der Zeit anwächst und verstärkt Flüssigkeit einlagert, wirken die Körperproportionen ungleichmäßig und unnatürlich.

Im Gegensatz zum schmalen Oberkörper erscheinen die Beine ungewöhnlich dick. Während sich die Haut zu Beginn der Erkrankung noch glatt anfühlt, wird sie im Laufe der Zeit unebener und fühlt sich unangenehm an.

Welche Beschwerden treten bei einem Lipödem auf?

Manche Frauen berichten von einem Druck- und Spannungsgefühl auf der Haut. Neben Schmerzen beklagen betroffene Patientinnen eine erhöhte Hämatomneigung (blaue Flecken). Zum Abend hin sowie bei langem Sitzen und Stehen verstärken sich die Symptome, insbesondere in den warmen Jahreszeiten. Die Beschwerden werden zunächst als Spannungsgefühl und Berührungsschmerzen empfunden, später kommen Spontanschmerzen hinzu.

Über die Jahre wird das Fettgewebe welliger und wulstiger. Besteht die Erkrankung über einen langen Zeitraum, kommt das Lymphsystem an seine Grenzen, sodass sich unter Umständen auch ein Lymphödem entwickelt (Lipolymphödem), das sich ebenfalls durch Schwellungen, diesmal auch unterhalb der Sprunggelenke, zeigt. Des Weiteren kommt es durch die Umfangsvermehrung zu orthopädischen Problemen wie Gelenkfehlstellungen und einer Störung des Gangbildes. Oft leiden Patientinnen als Folge der Erkrankung unter starken psychischen Problemen, vor allem Depressionen.

Wie kann man ein Lipödem behandeln?

Im renommierten Zentrum für Plastische Chirurgie PANAESTHETICS in Mönchengladbach hat sich der Chefarzt der Klinik, Priv.- Doz. Dr. med. Panagiotis Theodorou, auf die Behandlung des Lipödems spezialisiert. Das überregionale Zentrum für Lipödemchirurgie ist häufig die erste Anlaufstation verzweifelter Frauen.

"Die erfolgreiche Therapie des Lipödems umfasst verschiedene Ansätze", so Dr. Theodorou. "Ziele der Therapie in unserer Klinik sind das Erweichen des verhärteten Bindegewebes, der verbesserte Lymphabfluss, die Linderung der Beschwerden und nicht zuletzt die ästhetische Wiederherstellung der Körpersilhouette, die den betroffenen Frauen ein ganz neues Selbstwertgefühl verleiht."

Um diese Ziele erreichen zu können, wird bereits in frühen Stadien eine kombinierte physikalische Entstauungstherapie (KPE) eingeleitet. Hierzu gehören unter anderem Bewegungstherapie, manuelle Lymphdrainage und das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

In fortgeschrittenen Stadien oder bei Versagen der konservativen Maßnahmen hilft nur noch eine Liposuktion, bei der die krankhaften Areale radikal entfernt werden. Bei PANAESTHETICS, dem Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Mönchengladbach, wird die WAL-Liposuktion angewandt, die als besonders schonend gilt. Die wasserstrahlassistierte Liposuktion kann sowohl im Rahmen eines Dämmerschlafs als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Unmittelbar nach der OP erhalten Patientinnen in der Klinik Kompressionswäsche, die über mehrere Wochen getragen werden soll. Die manuelle Lymphdrainage wird auch nach Entlassung fortgeführt.

Obwohl dieser Eingriff routinemäßig nach internationalen Leitlinien durchgeführt wird, sollte eine sogenannte "Giga-Liposuktion", bei der größeren Mengen an Fett in einer einzigen Sitzung entfernt werden, nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Das ästhetische Zentrum PANAESTHETICS ist in der Krankenhauseinrichtung "Evangelisches Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach" der Johanniter integriert und behandelt sowohl Kassenpatienten als auch Selbstzahler. Alle Lipödem-Operationen finden somit stationär im Krankenhaus statt und die betroffenen Patientinnen genießen höchste Sterilitäts- und Sicherheitsstandards.