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AUREGIO Tagesklinik
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Warum bei einem Glaukom eine frühzeitige Behandlung so wichtig ist

Glaukom

Der Sammelbegriff Grüner Star, medizinisch Glaukom genannt, bezeichnet verschiedene Augenerkrankungen, die den Sehnerv und die Netzhaut schädigen. Das Sehvermögen wird auf Dauer eingeschränkt und im schlimmsten Fall kann es sogar zur Erblindung kommen. Da die Erkrankung meist lange Zeit unbemerkt bleibt, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wichtig. Wird bei einer solchen Untersuchung ein Glaukom entdeckt, kann das Fortschreiten der Erkrankung oft noch gestoppt oder wenigstens verlangsamt werden.

Wie entsteht ein Glaukom?

Hauptrisikofaktor für ein Glaukom ist ein erhöhter Augeninnendruck. Dieser entsteht häufig dadurch, dass der Abfluss von Kammerwasser über die Abflusskanälchen am äußeren Rand der Iris durch Ablagerungen (Plaques) gestört wird. Aufgrund des erhöhten Drucks werden die empfindlichen Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Sehstörungen, bei denen das Gesichtsfeld bogenförmig von außen eingeengt wird, sind deshalb ein typisches Symptom eines Glaukoms. Weitere Faktoren, die das Glaukomrisiko erhöhen können, sind unter anderem ein sehr niedriger Blutdruck, eine genetische Veranlagung, akuter Diabetes mellitus, starke Kurz- oder Weitsichtigkeit oder ein hohes Lebensalter.

Grundsätzlich wird zwischen primären und sekundären Glaukomen unterschieden. Bei Ersteren sind lediglich die Risikofaktoren bekannt, die genauen Ursachen jedoch nicht. Bei Letzteren liegen spezielle Ursachen vor, beispielsweise Entzündungen, Verletzungen oder Medikamente.

Augeninnendruck regelmäßig messen lassen

Laut Schätzungen des Initiativkreises zur Glaukomfrüherkennung e. V. sind in Deutschland etwa 800.000 Menschen an einem Glaukom erkrankt. Doch nur bei etwa zwei Dritteln ist die Diagnose bekannt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Sehminderungen und andere Symptome erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten. Dann sind der Sehnerv und die Netzhaut meist schon stark geschädigt. Dieser Schaden lässt sich in der Regel nicht mehr rückgängig machen. Unbehandelt kann es zur Erblindung kommen.

Grüner Star gilt als eine der häufigsten Erblindungsursachen in den Industrienationen. Um eine Erblindung zu verhindern, empfiehlt es sich, ab dem 40. Lebensjahr den Augeninnendruck etwa alle drei Jahre kontrollieren zu lassen, bei Menschen ab 65 Jahren etwa alle ein bis zwei Jahre. Der Augenarzt beurteilt auch den Sehnerv, überprüft das Gesichtsfeld und führt einen Sehtest durch. So lässt sich ein Glaukom frühzeitig diagnostizieren. Darüber hinaus spielt eine ausgewogene Ernährung bei der Vorbeugung eines Glaukoms eine wichtige Rolle.

Operation als letzte Option

Im frühen Stadium kann der Druck im Augeninneren meist mithilfe von Augentropfen wieder gesenkt werden. Diese werden jedoch nicht von jedem Patienten gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen können ein stechendes oder juckendes Gefühl, Herzrasen, Mundtrockenheit oder eine verschwommene Sicht sein. Zudem kann es sein, dass ein Glaukom auf bestimmte Medikamente nicht anspricht. Dann kann es helfen, die Medikation zu wechseln. Bringt auch dies keinen Erfolg oder sind Sehnerv und Netzhaut bereits stark geschädigt, rät der Arzt zu einer Operation, um das Augenlicht des Patienten zu retten. Hier kommen je nach Art und Stadium der Erkrankung verschiedene Laserbehandlungen zum Einsatz. Doch auch diese bergen Risiken.

Glaukom von Experten behandeln lassen

Für die Vorsorge und Behandlung des Grünen Stars sollten sich Patienten an einen erfahrenen Augenarzt wenden. In der Region Düsseldorf ist AUREGIO diesbezüglich ein gefragter Ansprechpartner. An insgesamt neun Standorten können sich Patienten hier von qualifizierten Augenärzten ganzheitlich beraten und behandeln lassen. Das Netzwerk ist unter anderem TÜV- und BZH-zertifiziert, sodass eine Behandlung unter höchsten Qualitätsstandards gewährleistet ist.

AUREGIO setzt bei Grünem Star neben Medikamenten auf zwei laserchirurgische Verfahren, die den Druck im Augeninneren senken. Ebenso gehören das Setzen von Implantaten zur Glaukom-Drainage sowie die Kanaloplastie zum Leistungsspektrum. Bei letzterem Verfahren wird ein ringförmiges Implantat durch den Abflusskanal der Kammerflüssigkeit gelegt, das diesen geöffnet hält. Die Operationen werden entweder direkt in einer AUREGIO-Augenarztpraxis oder in einem ambulanten Operationszentrum wie dem AUREGIO-Lasik-Zentrum oder der AUREGIO-Tagesklinik durchgeführt.