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Die sieben Thesen einer wirkungsvollen Digital-Workplace-Strategie

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Im Zeitalter der Digitalisierung, in der Geschwindigkeit, Flexibilität und Agilität verstärkt die arbeitsteiligen Prozesse und Geschäftsmodelle prägen, gewinnt der Digital Workplace zunehmend an Bedeutung. Heiko Naß hat die aus der Praxis kommenden Trends rund um den Digital Workplace in sieben Thesen zusammengefasst. Sie dienen als Inspiration für die jeweilige individuelle Digital-Workplace-Strategie und basieren auf den good-practices zahlreicher Projekte der Centracon AG.

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These 1: "Die Digital Workplace Strategie der Zukunft ist ein unternehmerisches Top-Thema"

Der Digital Workplace nimmt rasant an Bedeutung zu. Er ist weit mehr als ein mit Software versorgtes Endgerät, das aus dem IT-Bereich heraus technisch entwickelt und stabil so günstig wie möglich betrieben wird. Der Digital Workplace ist auch weit mehr als ein Wohlfühlarbeitsplatz. Er ist die Basis für erfolgreiche Geschäftsmodelle und ist Enabler für kollaboratives, flexibles und agiles Arbeiten.

Der Future Digital Workplace nutzt das Internet quasi als Firmennetz, integriert IoT, ermöglicht Kollaboration mit Kunden und Partnern und beinhaltet weitere Technologien wie Artificial Intelligence, Cloud, Mobile und Analytics.

Die stetig zunehmende Bedeutung des Digital Workplace ist kürzlich in der IDG-Studie "Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft 2018" bestätigt worden. Bemerkenswert ist, dass C-Level und Fachbereiche die Wichtigkeit des Digital Workplace deutlich höher einschätzen als die IT-Abteilungen selbst.

These 2: "Der Digital Workplace ist tragende Säule für die Digitale Transformation von Unternehmen"

Moderne wettbewerbsfähige Unternehmen agieren in ihren Geschäftsmodellen über ihre Unternehmensgrenzen hinweg. Es entsteht eine andere Form der Zusammenarbeit, die optimal gestützt werden muss. Der Digital Workplace ist somit ein wichtiger Baustein, um die digitale Transformation, Innovationen und Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen hinweg sicher zu ermöglichen. Er bildet die erforderlichen Enabling Spaces für das Digitale Ecosystem. Menschen sichern die Überlebensfähigkeit und den Erfolg von Unternehmen und generieren das Digitale Ecosystem. Unternehmen müssen Umgebungen und Möglichkeiten schaffen, damit die Fachkräfte, Talente und Experten die Digitale Transformation auch schaffen beziehungsweise diese nutzen können. Veränderte entrepreneurhafte Arbeitsweisen mit hohem Flexibilitäts- und Freiheitsgrad müssen technologisch, aber auch kulturell ermöglicht werden. Wissen teilen, manchmal auch über Unternehmensgrenzen hinweg, führt zu Wettbewerbsvorteilen. Der Digital Workplace muss demnach mehr sein als ein nach innen gerichteter IT-Arbeitsplatz mit ansprechenden mobilen Devices. Der Digital Workplace ermöglicht die ganzheitliche Umsetzung der dynamischen und erforderlichen Veränderungen in den Unternehmen. Er ist Teil des Ecosystems, in dem sich die Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen befinden, also über die Unternehmensgrenzen hinweg.

These 3: "Der Digital Workplace hat Cloud-Eigenschaften"

Agilität, Flexibilität und Geschwindigkeit sind für Unternehmen und deren Geschäftsmodelle zunehmend wichtiger und bilden einen großen Wettbewerbsvorteil für das erfolgreiche Unternehmen. Was hat dies mit Cloud-Eigenschaften zu tun? Wenn man den nebelumwobenen Begriff Cloud aufklärt, wird dies deutlich.

"Cloud Computing beinhaltet Technologien und Geschäftsmodelle um IT-Ressourcen dynamisch zur Verfügung zu stellen und ihre Nutzung nach flexiblen Bezahlmodellen abzurechnen. Diese Ressourcen sind bedarfsorientiert und flexibel in Form eines dienstleistungsbasierten Geschäftsmodells über das Internet oder ein Intranet verfügbar. Firmen können durch den Einsatz von Cloud Computing langfristige Investitionsausgaben (CAPEX) für den Nutzen von IT vermindern, da für IT-Ressourcen, die von einer Cloud bereitgestellt werden, oft hauptsächlich operationale Kosten (OPEX) anfallen"
Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon


Achtung: Cloud ist demnach kein Ort! Aber wenn von Cloud die Rede ist, Hand aufs Herz, an was denkt man als Erstes, manchmal auch als Einziges? An AWS, Azure, Office365 usw. Treffer? Dann willkommen im Club. Dies sind alles Services im Liefermodell Public-Cloud. An dieser Stelle geht es jedoch nicht um das Liefermodell. Im Fokus stehen die Cloud-Eigenschaften, die je nach Unternehmen eine differenzierte Priorität haben können, abhängig vom Umfeld, dem Geschäftsmodell und den Zielen, die verfolgt werden.

Die definierten Cloud Eigenschaften sind:

On-demand self-service
Selbstzuweisung von Leistungen aus der Cloud durch den oder die Nutzer, die bei Bedarf bereitstehen sollen
Broad network access
Leistungen aus der Cloud sind über Standardmechanismen über das Netzwerk erreichbar.
Resource pooling
Ressourcen wie Rechenleistung, Netzwerk oder Storage werden zwischen unterschiedlichen Projekten und Kunden geteilt.
Rapid elasticity
Virtuelle Ressourcen skalieren schnell und aus Nutzersicht nahezu unbegrenzt und können auch automatisiert auf Laständerungen angepasst werden.
Measured service
Ressourcennutzung kann gemessen und überwacht werden. Zum Beispiel für Abrechnung oder auch automatische Skalierung.
Quelle / übersetzt aus 2011: National Institute of Standards and Technology (NIST)