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Droht dem Zander die Ausrottung? Die DEUTSCHE EDELFISCH will das verhindern

Deutsche Edelfisch

Der Zander gilt nicht nur als Delikatesse, er gehört auch zu den besonders bedrohten Süßwasserfischen. Das Berliner Start-up DEUTSCHE EDELFISCH baut eine besonders fortschrittliche und nachhaltige Zuchtanlage in Mecklenburg-Vorpommern, um den Zander vor dem Aussterben zu retten - und ihn auf die Speisekarte zurückzubringen.

Der Zander ist so beliebt wie bedroht

Der Zander gilt als der edelste und teuerste unter den Süßwasserfischen, und wer ihn im Restaurant bestellt, freut sich auf seinen besonders feinen und milden Geschmack. Doch immer öfter werden die Hoffnungen auf ein leckeres Zanderfilet enttäuscht. Denn je höher die Nachfrage nach dem Fisch ist, desto schwieriger wird es, ihn zu beschaffen. Ähnlich wie der Hecht ist nämlich auch der Zander ein Jäger und beansprucht ein dementsprechend großes Revier für sich. Aus diesem Grund kommt er selten in europäischen Flüssen und Seen vor - die Fangmengen in Deutschland werden auf weniger als 250 Tonnen pro Jahr beziffert. Zwar gab es in den vergangenen Jahren verschiedene Versuche, den Bedarf durch Importe aus den östlichen Nachbarländern zu decken, doch obwohl die Wildfänge mittlerweile bis nach Russland oder Kasachstan ausgeweitet wurden, haben sich auch die Importmengen seit 2005 mehr als halbiert. "Am Pazifik ist Schluss", sagt Hans Acksteiner, der vor fünf Jahren gemeinsam mit seinem Freund Dr. Paul Sindilariu das Start-up DEUTSCHE EDELFISCH ins Leben gerufen hat. "Wenn die Flüsse und Seen in Russland auch leergefischt sind, gilt der Zander als ausgerottet." Die Umweltorganisation WWF gibt dem Gründer und Geschäftsführer recht: Für die meisten Fanggebiete steht der Zander auf der roten Liste der bedrohten Tierarten.

Wie die DEUTSCHE EDELFISCH den Zander vor dem Aussterben bewahren will

Am Anfang stand für die Berliner Firma die Überlegung, wie man die Ausrottung des Zanders verhindern könnte. Es ist nämlich durchaus möglich, den Zander in Aquakultur zu züchten. Bereits seit zehn Jahren betreibt das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Forschungsanlage, in der Zander aufgezogen werden - mit durchschlagendem Erfolg. Landwirtschaftsminister Till Backhaus hat in einem Strategieplan festgesetzt, dass in den kommenden fünf Jahren bis zu 6.000 Tonnen Fisch aus Aquakultur produziert werden sollen.

Investoren können das in der Zuchtanlage angesammelte Wissen nutzen, um selbst eine Aquakultur zu errichten. Hier setzt die DEUTSCHE EDELFISCH an. Acksteiner kümmert sich dabei als so erfahrener wie ambitionierter Unternehmer um das Geschäftliche, während Dr. Sindilariu sein Fachwissen einbringt. Er hat das Thema nicht nur studiert und an der Berliner Humboldt-Universität darüber promoviert; seit fünf Jahren betreibt er auch eine Kreislaufanlage in der Schweiz, die er für die Firma COOP eigenhändig geplant und gebaut hat.

In Deutschland umfasst Aquakultur bisher in erster Linie die Fischzucht in Teichen oder Durchflusskanälen, doch weil das Wasser nicht oder nur kaum gereinigt wird, werden keine neuen Wasserrechte mehr vergeben. Deshalb bleibt Fischwirten nur die Aquakultur in Kreislaufanlagen. Unter kontrollierten Bedingungen wachsen die Fische hier drei- bis viermal so schnell wie in der freien Natur.

Nachdem die ersten Anlagen in den 80er-Jahren noch nicht ausgereift waren und gescheitert sind, ist die Technologie heute nicht nur weit fortgeschritten, sondern auch faszinierend nachhaltig. Weil Bioreaktoren, also der Einsatz von lebenden Mikroorganismen, im System von Kreislaufanlagen eine entscheidende Rolle spielen, ist der Einsatz von Pestiziden, Chemikalien oder Antibiotika etwa von vornherein ausgeschlossen.

Die Zanderzucht - ein lukratives Geschäft

Die Zanderzucht dient dabei nicht nur der guten Sache, sie ist auch lukrativ: Die Produktion von einem Kilo Fisch liegt bei etwa sechs Euro, während das Kilo Filet mit bis zu 49,90 Euro gehandelt wird. Mit dem Zander lässt sich also eine Menge Geld verdienen, zumal Investoren zusätzlich auf hohe Fördergelder aus Brüssel zurückgreifen können - bis zu 49 Prozent eines Investments werden durch die EU subventioniert. Doch viele Kapitalanleger zögern, sich der Komplexität dieser Aufgabe zu stellen. "Einen Karpfen können Sie und ich in der Badewanne züchten, aber der Zander ist da deutlich anspruchsvoller", stellt Acksteiner klar. Es kommt nicht von ungefähr, dass nahezu alle erfolgreichen Zanderzüchter studiert oder gar promoviert haben, denn um optimale Bedingungen zu schaffen, müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden: Der Sauerstoffgehalt muss stimmen und der pH-Wert eingehalten werden, und auch die Art und Menge des Futters, die Besatzdichte, die Wassertemperatur sowie die Wasserqualität erfordern besondere Expertise.

Das vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanzierte Forschungsinstitut in Hohen Wangelin hat sämtliche Parameter im Blick, die für einen erfolgreichen Zuchtprozess notwendig sind, und ist deshalb weltweit führend in der Erforschung der Indoor-Zanderzucht. "Die Voraussetzungen sind in diesem Bundesland ungleich besser als anderswo", begründet Hans Acksteiner, weshalb die DEUTSCHE EDELFISCH genau hier investiert. Dank der Fusion von großer Finanzkraft und Fachkompetenz hat der Zander in Europa endlich wieder eine Chance.