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So nutzt Cyrill Hugi Kunststoffmüll als wertvollen Rohstoff

Cyrill Hugi

Plastikmüll als Rohstoff für neues Material? Was der Industrie jahrzehntelang misslang, scheint ein Schweizer jetzt erfolgreich für Mensch und Umwelt in die Tat umzusetzen. Wie die sinnvolle Entsorgung von Kunststoffabfällen doch noch gelingen kann, beweist Cyrill Hugi mit seiner durchdachten Nutzung des Thermolyseverfahrens.

Dem Plastikmüll ressourcenschonend begegnen

Weltweit verschmutzen Plastikabfälle die Ozeane und tragen somit zum Artensterben bei. Hierzulande werden mehr als 60 Prozent des Plastikmülls in Verbrennungsanlagen verbrannt und setzen dabei klimaschädliches CO2 frei. Der Einsatz von Kunststoff scheint also keine gute Wahl zu sein, um den Klimawandel zu stoppen und die Umwelt zu schonen. Auf der anderen Seite ist Plastik ein wichtiges Material, ohne das das heutige Leben, inklusive der modernen Medizin, nicht möglich wäre. Kunststoff ist allgegenwärtig und dessen Abschaffung keine Lösung.

Eine tatsächlich praktikable Lösung hingegen, um dem ganzen Plastikmüll auf der Welt ressourcenschonend zu begegnen, bietet die vielversprechende Thermolysetechnologie, die im Frühjahr 2021 in Deutschland die Produktion aufnehmen soll . Beim neuartigen Thermolyseverfahren wird vorsortiertes Plastik in einem geschlossenen System in hochwertiges Paraffinöl umgeformt – aus 1.000 Kilo Plastik werden so 1.000 Liter Paraffinöl, was ungefähr 890 Kilo entspricht.

Cyrill Hugi sieht Kunststoffabfall als hochwertigen Rohstoff

Mit ihrem Vorhaben, die Kreislaufwirtschaft für gemischte Kunststoffabfälle endgültig in die Realität umzusetzen, gilt die ENESPA AG als eines der ersten Unternehmen, das eine solch neuartige Recycling-Anlage in Betrieb nimmt.

Cyrill Hugi, seines Zeichens Verwaltungsrat der ENESPA AG, hat vor knapp zehn Jahren einen Prototyp für das kontinuierliche Recyceln von gemischtem Kunststoffabfall mit dem Thermolyseverfahren gebaut. Er konnte damit aufzeigen, dass Kunststoffrecycling mit dieser Technologie wirtschaftlich betrieben werden kann. Durch eine Technologiepartnerschaft mit der Biofabrik Technologies GmbH konnte die ENESPA AG vor kurzem die Entwicklungsrisiken drastisch reduzieren und sich voll auf die Projektierung und den Betrieb von Recyclinganlagen konzentrieren.

Schon früher versuchten Unternehmen, gemischte Kunststoffabfälle sinnvoll zu recyceln, doch die ENESPA AG wird eines der ersten Unternehmen sein, welche dieses Vorhaben in einem industriellen Maßstab umsetzt. Damit dieses Projekt tatsächlich gelingen kann, setzt das Team um Cyrill Hugi auf modular aufgebaute Anlagen von Biofabrik, die an jedem beliebigen Ort installiert und bei Bedarf erweitert werden können.

Ein einzigartiges Geschäftsmodell für das Recycling von Plastik

Nachdem im ersten Halbjahr 2021 die erste Thermolyse-Anlage in Deutschland in Betrieb genommen werden soll, werden laut Cyrill Hugi bald weitere Standorte folgen. Vier konkrete Vorhaben seien bereits in Planung, es werden noch finanzstarke Investoren ausgesucht. Zudem bietet der CEO der ENESPA AG Interessierten an, sich als Obligationäre an seinem jungen Unternehmen zu beteiligen: "Wir brauchen Menschen, die nachhaltig in eine neue Technologie mit riesigem Potential investieren möchten."

Ursprünglich wurde die ENESPA AG gegründet, um modulare Blockheizkraftwerke mit Rapsöl zu betreiben. Nachdem die Idee der Verwendung von Rapsöl aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen verworfen wurde, begannen Versuche mit Thermolyseanlagen für Landwirtschaftsabfälle. Diese führten letztlich zur Idee des Kunststoffrecyclings und damit zur Erkenntnis, dass in diesem Verfahren ein großes Zukunftspotenzial schlummert.