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Konferenzdolmetscherin Claudia Schaffert überzeugt mit Architektur-Expertise

Claudia Schaffert

Im Stuttgarter Haus der Wirtschaft werden regelmäßig Konferenzen abgehalten. Die Dolmetscherkabinen sind von der König-Karl-Halle aus gut zu erkennen. Sie sind nicht direkt zugänglich; ein geheimer Gang im Zwischengeschoss des Gebäudes führt dorthin. In diesem Bereich ist die Konferenzdolmetscherin Claudia Schaffert mit ihren Kollegen wie auch in vielen anderen Konferenzgebäuden tätig und sorgt dafür, dass Zuhörer die Botschaft der Redner unabhängig von ihrer Sprache verstehen.

Konferenzdolmetscherin mit technischem Verständnis

Im Vorfeld jeder Konferenz trifft die Konferenzdolmetscherin alle notwendigen Vorbereitungen, um bereit zu sein. Dazu ist es notwendig, sich jedes Mal aufs Neue einen Überblick zu verschaffen und sämtliche Informationen zu sammeln. Im Fokus stehen nicht nur die Fragen nach dem Thema der Veranstaltung und zu welchem Zweck sie stattfindet, sondern auch wer der Auftraggeber ist und weshalb sich die Teilnehmer dort einfinden. Diese Arbeit gleicht der eines Architekten, der sich zunächst einen Überblick verschaffen muss, bevor er mit dem ersten Entwurf beginnt.

Claudia Schaffert ist studierte Architektin. Doch mit dem Diplom in ihrer Tasche stellte sie schnell fest, dass es zu der Zeit zu wenig Arbeit für gute Architekten gab. Dieser Umstand erwies sich für sie als Glücksfall: Sie entdeckte ihr Talent für das Dolmetschen und begann ihre Karriere mit einer staatlichen Prüfung. Zunächst war sie als Dolmetscherin für technische Schulungen tätig und entschied sich im Jahr 2012 für einen Master-Studiengang Konferenzdolmetschen an der University of Leeds. Seither ist sie in Deutschland die einzige Konferenzdolmetscherin, die zugleich Diplom-Ingenieurin für Architektur ist. Die Kombination aus technischem Fachwissen und Sprache öffnete ihr viele Türen.

Simultandolmetschen erfordert intensive Stimmarbeit

Bei ihrer Tätigkeit sitzt die Konferenzdolmetscherin hinter Glas, genauer gesagt in schallisolierten Dolmetscherkabinen. Sobald der Redner spricht, geht es für sie los. Von da ab muss sie ohne zu zögern eine Verbindung zum Redner sowie den Zuhörern aufbauen. Die erfahrene Dolmetscherin weiß, wie heikel diese ersten Minuten sind.

Ein direkter Blickkontakt zum Redner ist beim Dolmetschen wichtig, um die Gestik und Mimik des Redners verstehen zu können. Claudia Schaffert arbeitet beim Simultandolmetschen stets im Hintergrund. Umso intensiver muss sie mit ihrer Stimme arbeiten. Sie führt die Zuhörer durch die gesamte Veranstaltung. Das bedeutet im Detail, dass sie die Informationen des Redners schnell aufnehmen und ihre Bedeutung in authentisches Englisch übersetzen muss. Das versetzt die Gäste in die Lage, der Veranstaltung ohne Sprachbarriere zu folgen.

Für Claudia Schaffert ist Dolmetschen mehr als Übersetzen

Um das zu erreichen, braucht es mehr als gute Sprachkenntnisse. Es bedarf Mut, Konzentration und einer guten Vorbereitung, um mit der Informationsdichte und dem durch den Redner vorgegebenen Tempo mithalten zu können. Deshalb unterstützen sich Konferenzdolmetscher gegenseitig und wechseln sich spätestens alle 30 Minuten ab.

Für die Konferenzdolmetscherin Claudia Schaffert sind die Parallelen zur Architektur offensichtlich. Dolmetschen ist keine Wort-für-Wort-Übersetzung, es geht vielmehr darum, dem Zuhörer die Botschaft schnell und richtig zu übermitteln. Kreatives Denken und Schlagfertigkeit sind für einen Dolmetscher damit unabdingbare Eigenschaften.