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CAT-Bonds - die Zinsalternative in der Niedrigzinsphase

CAT Bonds

Auf den ersten Blick gibt die Entwicklung von CAT-Bonds Rätsel auf, denn obwohl die Versicherungsprämien sinken, steigt die Kapitalisierung des CAT-Bond-Marktes überdurchschnittlich an. Auch das laufende Jahr verspricht erneut einen Rekord in Bezug auf das ausstehende Bond-Volumen. Wie lässt sich dieser scheinbare Widerspruch erklären?

Was hinter der hohen Nachfrage nach CAT-Bonds steckt

CAT-Bonds sind eine Form der Insurance Linked Securities und dienen dazu, Risiken aus Extremereignissen wie etwa Naturkatastrophen zu verbriefen. In den Fokus der Anleger gerieten diese Anleihen aufgrund ihrer hohen Prämien und ihrer strukturellen Unkorreliertheit. Auch die Finanzkrise tat dem keinen Abbruch; tatsächlich verhielten sich CAT-Bonds während dieser Zeit erstaunlich stabil und konnten so auch eine wachsende Nachfrage verzeichnen. Auch als die Prämien in den Folgejahren sanken, tat dies der Popularität dieser Anleihen keinen Abbruch. Stattdessen kam es zu einer Anlegerrotation, da viele renditeorientierte Anleger dem Markt den Rücken kehrten und durch Anleger ersetzt wurden, die weniger an alternativen Investments und mehr an einem Fixed-Income-Substitut interessiert waren. Dies geschah während einer Phase, in der vermehrt konservativ gemanagte CAT-Bond-Fonds auf den Markt kamen, die genau diese Nachfrage bedienten. Zuletzt waren es das tiefe Zinsniveau und damit verbundene Unsicherheiten, die CAT-Bonds eine erhöhte Nachfrage bescherten.

CAT-Bonds als Teil eines effizient strukturierten Portfolios

So konnten CAT-Bonds trotz gesunkener Prämien und dank eines günstigen Rendite-Risikoverhältnisses ein Marktwachstum verzeichnen. Hinzu kamen weitere Faktoren, wie etwa ein im Vergleich zu Unternehmensanleihen höherer Renditeaufschlag bei vergleichbarem Risiko. Auch dass diese Anlageform immer mehr Anlegern ein Begriff ist und auch verstanden wird, trug zweifellos zu einer gestiegenen Nachfrage nach CAT-Bonds bei.

Darüber hinaus besitzen CAT-Bonds diversifizierende Eigenschaften, die sich vor allem professionelle Anleger früh zunutze machten, um ihr Portfolio effizient zu strukturieren. Das liegt zum einen daran, dass CAT-Bonds aufgrund ihrer Floater-Eigenschaften kaum Zinsänderungsrisiken aufweisen, und zum anderen daran, dass sie keine strukturellen Korrelationen zu anderen Anleihen besitzen. So tragen CAT-Bonds als strategischer Baustein des Portfolios dazu bei, die Abhängigkeit von Extremereignissen an den Finanzmärkten zu reduzieren.

Wie hoch ist das Ausfallrisiko von CAT-Bonds?

Bleibt die Frage des Risikos eines Ausfalls der CAT-Bonds, falls es tatsächlich zu einem Katastrophenereignis wie etwa einem Erdbeben kommen sollte. Dazu lohnt ein Blick in die Vergangenheit: Seit Ende der 90er-Jahre, als CAT-Bonds zum ersten Mal am Markt gehandelt wurden, kam es erst zu vier totalen Ausfällen mit einem Gesamtvolumen von 650 Millionen US-Dollar. Aus den Jahren 2017 und 2018 erwartet der Markt nochmals Totalausfälle bei sieben Bonds mit einem Volumen von 535 Millionen US-Dollar. Das Volumen aller Ausfälle - tatsächlich erfolgten sowie erwarteten - als Folge von Naturkatastrophen beläuft sich auf insgesamt 2,345 Milliarden US-Dollar. Auf der anderen Seite stehen knapp 90 Milliarden US-Dollar, die in diesem Zeitraum emittiert worden sind. Daraus ergibt sich ein kapitalgewichtetes Ausfallrisiko von rund 2,6 Prozent - auch bei Berücksichtigung solcher einschneidenden Katastrophen wie des Tohoku-Erdbebens in Japan im Jahr 2011. Der CAT-Bond-Markt zeigte sich somit auch bei Ausfallereignissen erstaunlich stabil - ein Zeichen dafür, dass sich die Risikomodelle, die im CAT-Bond-Markt verwendet werden, nahe an der tatsächlichen empirischen Realität bewegen.