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Erfolgreiche Beratung und Vertretung im Kapitalmarkt- und Bankrecht in Stuttgart

Bankrecht Stuttgart

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank drückt auf Zins- und Provisionsüberschüsse der Kreditinstitute in Deutschland. Diese sind zu Sparanstrengungen, etwa durch Filialschließungen und Beschäftigtenabbau, gezwungen. Sie haben die Herausforderungen der Digitalisierung im Wettbewerb mit sogenannten FinTechs zu stemmen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Hinzu kommen die historischen Herausforderungen der Corona-Krise, in der die Banken eine entscheidende Rolle für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft spielen. Gleichzeitig stellen praxisrelevante Rechtsprechung und Gesetzesvorhaben im Bank- und Kapitalmarktrecht die Banken zunehmend vor rechtliche Herausforderungen. Eine Kanzlei für Bankrecht in Stuttgart steht ihnen beratend zur Seite.

Die Themen Corona-Krise, Immobilienblase, Dieselgate, Anlegerskandale, Widerrufsjoker, Phishing-Angriffe oder Negativzinsen wirken sich auf das Bankgeschäft und die Kapitalmärkte, mithin auf Kreditinstitute und auf deren Kundenbeziehungen aus. Gleichzeitig haben diese Themen rechtliche Folgen, etwa in Form von erhöhtem Dokumentationsaufwand, von Rechtsstreitigkeiten oder von allgemeinen juristischen Maßnahmen, welche seitens der Banken zu ergreifen sind.

Verbraucherkredite – Widerrufsfälle

Im Bereich der Verbraucherkredite liegt der rechtliche Fokus auf der Einhaltung der gesetzlichen Pflichtangaben u. a. zur Belehrung über Widerrufsrechte des Verbrauchers. Das gesetzliche Widerrufsrecht, mit dem sich Darlehensnehmer von unliebsamen Krediten lösen wollen, beschäftigt die Gerichte seit Jahren, zuletzt verstärkt im Kontext der Diesel-Affäre. Immer neue Detailfragen hinsichtlich der Voraussetzungen und Rechtsfolgen eines Kreditwiderrufs werden aufgeworfen und dem Bundesgerichtshof oder gar dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Hier gilt es, stets den Überblick über die neuesten Entwicklungen zu behalten und diese gegebenenfalls in der Bankpraxis umzusetzen.

Unternehmenskredite – Transaktionsfinanzierung

M&A Deals oder Immobilientransaktionen, gegebenenfalls im internationalen Kontext, sind zumeist auf eine Finanzierung durch Fremdkapital angewiesen. Diese wird häufig in projektbezogener, maßge-
schneiderter Form durch einen Darlehensgeber oder ein Konsortium vorgenommen und durch umfangreiche, gegebenenfalls in verschiedenen Rechtsräumen gelegene, Sicherheiten, etwa Grundsicherheiten oder Pfandrechte, abgesichert. Die Wirksamkeit der Kreditsicherheiten ist gegebenenfalls seitens der Bank durch einen unabhängigen Experten für alle Rechtsräume zu begutachten, bevor sie im Rahmen der europäischen Vorgaben zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten berücksichtigt werden kann. In diesem Feld müssen Transaktionsanwälte und Finanzierungsexperten Hand in Hand arbeiten, um den Deal zum Erfolg zu bringen.

Kapitalmarktrecht – Anlageberatung

Die Lehman-Insolvenz im Jahr 2008 hat nicht nur zu einer Weltfinanzkrise, sondern auch zu einer Welle von Schadensersatzklagen gegen Vermittler und Berater von Kapitalanlagen geführt. Ähnliches ist im Kontext der Corona-Krise zu erwarten. Der Gesetzgeber seinerseits hat zum Schutz der Verbraucher die regulatorischen Vorgaben für die Durchführung der Anlageberatung verschärft und ist für Schadensersatzprozesse wegen falscher, irreführender oder unterlassener öffentlicher Kapitalmarktinformationen bereits 2005 mit dem Kapitalanlage-Musterverfahrensgesetz ("KapMuG") einen Schritt in Richtung Sammelklagen nach US-Stil gegangen. Die juristische Aufarbeitung gestaltet sich aufwendig, da Gerichte stets anhand des konkreten Falles zu ermitteln haben, ob dem Vermittler beziehungsweise Berater ein Pflichtverstoß zur Last fällt.

Girokonten, Kreditkarten und Negativzinsen

Kriminelle nutzen immer neue Angriffsstrategien, um Bankkonten online anzugreifen oder Kreditkartendaten zu stehlen. Wenn Online-Überweisungen oder Kreditkartenzahlungen falsch laufen, ist das Geld oftmals nicht zurückzuholen. Es ist dann gegebenenfalls im Rechtswege aufwendig zu klären, wer für den entstandenen Schaden einzustehen hat.

Banken und Sparkassen gehen immer mehr dazu über, ihre Kosten durch Negativzinsen an Kunden weiterzugeben. Die Frage, ob und unter welchen Umständen von Banken Negativzinsen als Verwahrentgelte erhoben werden können, beschäftigt derzeit viele deutsche Gerichte, ist aber in letzter Instanz noch nicht geklärt.

Kernkompetenz von Haver & Mailänder: Beratung und Vertretung im Bankrecht in Stuttgart

Die Kanzlei Haver & Mailänder Rechtsanwälte Part mbB ist auf die Beratung und gerichtliche Vertretung von Banken und Bausparkassen spezialisiert. Die bundesweit und international tätigen Rechtsanwälte der Kompetenzgruppe Bank- und Kapitalmarktrecht begleiten Mandanten im Kontext von Finanzierungsvorhaben, gegebenenfalls – über etablierte Kooperationspartner – auch im Ausland. Das Team ist zudem sehr erfahren in der Vertretung von Banken in gerichtlichen Streitigkeiten aller Art, insbesondere der Abwehr von Haftungsansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung sowie der erfolgreichen Interessenvertretung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen.