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"ascent AG optimiert Finanzen - und Finanzbildung" - Interview mit Rainer Thibaut, Vorstandsvorsitzender

ascent ag

Schulfach Wirtschaft? Baden-Württemberg macht in diesem Schuljahr als erstes Bundesland mit einer Forderung Ernst, die schon seit vielen Jahren immer wieder von Politik und Wirtschaft erhoben wird. Doch können die Schulen die Herausforderung alleine bewältigen - und welche Rolle können private Finanzdienstleister dabei spielen? Rainer Thibaut, Vorstandsvorsitzender der ascent AG aus Karlsruhe, nimmt im folgenden Interview dazu Stellung. Das Unternehmen engagiert sich seit 2010 unter anderem mit "Schul-Wirtschafts-Coaches" für mehr Finanzwissen bei Jugendlichen.

Herr Thibaut, in diesem Jahr führt das Bundesland Baden-Württemberg ja das neue Schulfach "Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung" ein. Zunächst an Real- und Hauptschulen, ab 2019 dann wohl auch an Gymnasien. Wie bewerten Sie diese Pläne?

Rainer Thibaut: Wir von der ascent AG sehen diese bildungspolitische Entscheidung auf jeden Fall als einen Schritt in die richtige Richtung. Wenn wohl auch die konkreten Inhalte für den Unterricht noch nicht zu hundert Prozent klar sind. Trotzdem: Je früher im Leben Kompetenzen rund um Geld- und Finanzthemen wie Versicherungen, Vorsorge und Vermögensbildung vermittelt werden, desto besser. Denn nur, wer weiß, wie Märkte und Finanzprodukte überhaupt funktionieren, kann später auch die richtige Entscheidung für sich treffen. Leider ist es ja in der Realität oft so, dass die Jugendlichen nach ihrem Schulabschluss keine Erfahrung haben und völlig überfordert sind. Brauche ich eine Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung? Soll ich jetzt schon anfangen, in Sachen Altersvorsorge aktiv zu werden oder kann das warten? Soll ich mir ein Sparbuch zulegen oder was bringt mir mehr Rendite? Jetzt mal in Ernst: Wer kann als 18-Jähriger schon solche Fragen mit Sachverstand beantworten? In vielen Fällen können ja nicht einmal die Eltern helfen. Hier kann und muss die Schule ein solides Fundament in Sachen Finanzbildung legen. Das alleine reicht aber natürlich nicht, soviel ist auch klar. Da muss schon mehr passieren.

Kritiker monieren ja, jetzt würden schon die Kleinsten "ökonomisiert" und die Finanzwirtschaft befürworte das "Schulfach Wirtschaft" vor allem, um Jugendliche später als Kunden gewinnen zu können.

RT: Das sind Argumente, die nicht nachzuvollziehen sind. Es geht ja gerade darum, nicht das erstbeste Finanzprodukt zu kaufen, sondern als junger Mitbürger in der Lage zu sein, Produkte eigenständig vergleichen zu können. Und dann erst zu entscheiden, was zur Lebensrealität passt. Wirtschaftliche Fehlentscheidungen, zum Beispiel für teure Finanzierungsmodelle für ein neues Smartphone, lassen sich so vermeiden. Aber Urteilsfähigkeit in Finanzfragen und Alltagstauglichkeit ist nach Ansicht der ascent AG als Unterrichtsziel gefragt. Deswegen sollten auch die Aspekte der angewandten Alltagsökonomie berücksichtigt werden. Im Optimalfall sind die Schüler zur Volljährigkeit in der Lage, sparsam zu haushalten und ihren Bedarf an Finanzprodukten persönlich einzuschätzen. Darum geht es.

Wen sehen Sie denn abgesehen vom Staat noch in der Pflicht, wenn es darum geht, Finanzbildung zu stärken?

RT: Die Politik muss natürlich für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen, aber wir Finanzexperten müssen unseren eigenen Beitrag leisten. Und zwar für Konsumenten aus allen Altersgruppen, denn wie Studien gezeigt haben, haben rund 35 Millionen Menschen in Deutschland noch immer massive Defizite, was praktisches Finanzwissen angeht. Das entspricht 53 Prozent der Bevölkerung. Dass mehr möglich ist, zeigen unsere Nachbarn in Skandinavien - die stehen im Rating ganz oben. Deswegen haben wir uns in Karlsruhe entschlossen, das Thema Finanzbildung auf die Agenda zu setzen. Das Motto könnte lauten: Wir optimieren die Privatfinanzen - und die Finanzbildung der Bürger insgesamt. Als Unternehmen mit aktiven 25 Jahren Erfahrung am Markt können wir das praktische Wissen wirklich aus erster Hand liefern, denn unsere Berater kennen die tatsächlichen finanziellen Bedürfnisse der Deutschen und wissen, an welchen Stellen die Kenntnisse oft fehlen. Die Schulen sorgen für das Vorwissen, wir dann für das Finanz-Knowhow im Alltag.

Wie funktionieren eigentlich die Bildungspartnerschaften, die ihr Unternehmen eingegangen ist?

RT: Unsere Schul-Wirtschafts-Coaches sind seit 2010 vor Ort in Schulen präsent und tragen Finanzwissen aus der Praxis direkt zu den jungen Leuten. Derzeit laufen insgesamt 15 solcher Partnerschaften, regionaler Schwerpunkt ist bisher Baden-Württemberg. Vor allem die Gymnasien zeigen sich offen für Kooperationen zwischen Schule und Finanzwelt - dieser Weg muss aber meiner Meinung nach noch konsequenter beschritten werden.

Und mit welchem Programm sorgt die ascent AG bei Erwachsenen für mehr Finanzbildung? Sie veranstalten ja seit Jahrzehnten in ganz Deutschland öffentliche Vorträge

RT: Völlig richtig. Die ascent AG ist deutschlandweit im Einsatz und lädt die Menschen zu Fachvorträgen ein, auf denen wir den Schwerpunkt ganz klar auf Vermögensaufbau und Vorsorge richten - denn gerade hier wirkt sich mangelnde Finanzkompetenz oft besonders gravierend aus. Leider ist es ja hierzulande so, dass sich noch immer viele Kleinanleger für festverzinste Modelle entscheiden, um Kapital aufzubauen oder für den Ruhestand vorzusorgen. Doch mit diesen Instrumenten kann man heute einfach kein vernünftiges Vermögensmanagement mehr betreiben, denn Zinsen unter einem Prozent und die Inflation sorgen dafür, dass man effektiv sein Geld vernichtet. Das sind einerseits die Konsequenzen der EU-Geldpolitik, andererseits beruht das aber eben auch auf einem falschen Vertrauen in klassische Bank- und Sparkassenprodukte, das leider in Deutschland noch immer virulent ist.

Weswegen die ascent AG ja bevorzugt zur Fondsanlage rät?

RT: Geld anzulegen ist kompliziert geworden. Es gibt derzeit keine Zinsangebote, die die wahre Inflation übertreffen. Für mittel- und langfristige Anlagehorizonte kommt man an flexiblen Investmentfonds einfach nicht vorbei. Und die Performance der offenen Fonds zeigt ja ganz klar, dass man mit einem Investment in Sachwerte wie Aktien und andere börsengehandelte Assets einfach besser fährt. Vor allem wenn wir über längere Investmentzeiträume wie 20-30 Jahre sprechen, sind die Renditeunterschiede nach unserer Erfahrung dramatisch. Ob man seinen Ruhestand letzten Endes komfortabel und finanziell abgesichert verleben kann oder in die Altersarmut rutscht, das entscheidet sich oft schon früh im Leben durch die Wahl der Geldanlage. Und hier ist das gut diversifizierte Fondsportfolio einfach unschlagbar. Deswegen haben wir bereits über 550.000 Menschen auf den öffentlichen Vorträgen über die Vorzüge des Fondsinvestments informiert, aber auch darüber, wie man seine Ausgaben reduzieren und seine Einnahmen erhöhen kann. Die angewandte Alltagsökonomie beinhaltet dabei neben der Finanzstrategie die Themen Energie-, Sach- und Haushaltscheck sowie Rückabwicklung bestimmter Kapitallebensversicherungen und Kredite. Aber auch existentielle Themen wie die immaterielle Vorsorge und eine eventuelle Partnerschaft mit der ascent AG sind wichtig. Hinzu kommt die Anmeldung der maximalen Förderansprüche beim Staat. Unser ehrliches Beratungskonzept kommt bei den Leuten nach wie vor an, wie das Feedback auf die Vorträge zeigt.

Ihr Unternehmen hat sich ja in der Finanzpresse auch offiziell einen Namen als "Der Fondsspezialist" gemacht

RT: Korrekt - wir haben auch 2017 wieder beim Magazin CASH den 1. Platz im Ranking der Spezialvertriebe für Investmentfonds belegen können. Mittlerweile übrigens zum 12. Mal.

Trotzdem engagiert sich Ihr Team ja auch in ganz anderen Bereichen der Finanzberatung - zum Beispiel Energiekostenoptimierung?

RT: Ja, genau - oder nehmen wir das aktuelle Thema Diesel-Skandal. Hier haben wir in den vergangenen Monaten von Karlsruhe aus eine Kooperation mit Spezialisten aufgebaut und sorgen dafür, dass Geschädigte zu ihrem Recht kommen. Das Interesse ist ja außerordentlich stark. Wie beim Thema Geldanlage zeigt sich aber eben auch hier, dass die Bürger ihre Chancen in vielen Fällen kaum kennen und so finanzielle Vorteile verschenken. Unser Ansatz bleibt deswegen der, den Menschen in der vollen Breite ihrer finanziellen Bedürfnisse mit unserer Erfahrung und unseren Partnergesellschaften zur Seite zu stehen - also bei Versicherungen, Fonds, aber eben auch bei ganz anderen Themen, die den Menschen wichtig sind: Rückabwicklung unvorteilhafter Verträge, Lohnoptimierung, staatliche Förderung, Patientenverfügung, Depotcheck und so weiter. Genau das können aber nur Berater leisten, die mit der schnellen Entwicklung an den Finanzmärkten und der strikten Gesetzeslage Schritt halten. Und deswegen ist und bleibt auch die interne Weiterbildung ein wichtiger Baustein in unserem umfassenden Beratungskonzept.