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Der Wertstoffkreislauf als Vorzeigebeispiel für gelungene Produktverantwortung

wertstoffkreislauf

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) - das zentrale Bundesgesetz des deutschen Abfallrechts - ist das Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen. Oberstes Ziel ist es, natürliche Ressourcen zu schonen, Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen zu schützen sowie das Recycling und die sonstige stoffliche Verwertung von Abfällen zu fördern. Unterstützt werden die Ziele der modernen Abfallwirtschaft durch eine Vielzahl von Einzelgesetzen und Verordnungen. Für die Verpackungsindustrie gilt noch die Verpackungsverordnung von 1991. Ziel der Verordnung ist die Reduzierung des Verpackungsmülls sowie die Abkehr von der Wegwerfgesellschaft.

Am 12. Mai 2017 hat das Verpackungsgesetz den Bundesrat passiert und wird zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Mit dem neuen Gesetz wird die bestehende Verpackungsverordnung weiterentwickelt. Mit dem Ziel, Recycling, aber auch die Vermeidung von Verpackungsabfällen noch stärker zu fördern.

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Einweggetränkeverpackungen helfen, Abfall zu vermeiden

Die Rücknahme und Wiederverwendung von Einweggetränkeverpackungen hat sich seit der Einführung des Einwegpfands im Jahr 2003 bei den Verbrauchern etabliert und trägt wesentlich zur Abkehr von der Wegwerfgesellschaft bei.

99,7 Prozent der zurückgegebenen Weißblech-Getränkedosen und 98,9 Prozent der Aluminiumdosen mit Pfand werden heutzutage werkstofflich verwertet. Bei den PET-Einwegflaschen mit Pfand sind es 97,9 Prozent. Das heißt: Aus den gebrauchten Einwegflaschen und Getränkedosen entstehen wieder neue Produkte, die zurück in den Handel gelangen, sodass kein einziges Gramm Metall oder Kunststoff verloren geht. Anstatt Flaschen und Dosen achtlos auf öffentlichem Grund wegzuwerfen, sorgt der finanzielle Anreiz des Pfandes dafür, dass mittlerweile 98,5 Prozent der Einwegflaschen und -dosen zurückgegeben werden.

Wertstoffkreislauf wird kontinuierlich weiterentwickelt

Getränkehersteller, Handels-, Verpackungs-, Getränke- und Recyclingunternehmen haben in den letzten Jahren viel in die Weiterentwicklung des Wertstoffkreislaufs investiert, sodass er mittlerweile nahezu vollständig geschlossen ist. So werden bereits im Herstellungsprozess Ressourcen und Energie gespart, da das Packmittelgewicht bei PET-Flaschen von 2002 bis 2013 um 16,04 Prozent und bei Aluminiumdosen um 10,6 Prozent reduziert wurde. Dadurch sank auch der Packmittelverbrauch trotz steigenden Getränkeverbrauchs um 38 Prozent. Durch die Gewichtsreduktion wird beim Transport auch weniger CO2 ausgestoßen.

Zudem sind moderne Einwegpfandflaschen dank gezielter Forschung und Entwicklung viel stabiler und halten somit auch länger. In Kombination mit der Materialeinsparung und der hohen Recyclingquote ist somit die Materialeffizienz bei Einweg-Kunststoff um 38,4 Prozent und bei der Dose um 26,4 Prozent gestiegen.

Durch die gewaltigen Materialeinsparungen hat sich auch die Gewichtseffizienz von Einweggetränkeverpackungen deutlich verbessert. Eine 22 Gramm leichte PET-Flasche fasst einen halben Liter Wasser. Das Gewichtsverhältnis von Verpackung zu Inhalt beträgt damit nur noch
4,3 Prozent. Bei der 0,5-Liter-Dose sind es sogar 3,1 Prozent. Im Vergleich dazu hat eine Halbliter-NRW-Glasflasche (Mehrweg) ein Verhältnis von 71,5 Prozent. Das Gewicht der Verpackung nähert sich also dem des Inhalts.

Einwegpfandsystem sorgt für sichere Arbeitsplätze

Mit Einführung der Pfandpflicht wurden durch die Marktentwicklung hin zu mehr Einweggetränkeverpackungen mit Pfand negative Beschäftigungseffekte befürchtet. Diese sind jedoch nicht eingetreten. Vielmehr sind die Beschäftigungszahlen der Getränkebranche im Bereich der alkoholischen Getränke seit 2007 sogar leicht gestiegen. Zudem wurden durch den konsequenten Ausbau des Einwegpfandsystems zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, zum Beispiel für den Betrieb von Rücknahmeautomaten, Recyclinganlagen oder Clearing-Dienstleistungen.