advertorial

Der beste Zeitpunkt für eine Heizungssanierung ist jetzt - doch welche Heizung ist die richtige?

welche heizung

14 Millionen alte Heizungsanlagen müssen nach Angaben der Bundesregierung in den kommenden Jahrzehnten ausgetauscht werden - denn 25 Prozent der Bestandsgeräte sind überaltert,
67 Prozent arbeiten nicht effizient und belasten somit stark die Umwelt. Dies zu ändern ist eine große Herausforderung für Handwerker, Planer und Immobilienbesitzer - vor allem aber eine große Chance für die Wärmepumpe und für das Klima. Welche Heizung gilt als Ideallösung?

social

Heizsysteme mit Wärmepumpen werden immer gefragter

Bereits jeder dritte Neubau wird durch eine Wärmepumpe beheizt. Das macht die Wärmepumpe nach der Gasheizung zum beliebtesten Heizsystem. Die meisten Heizungen in Altbauten hingegen sind veraltet und verschwenden dadurch viel Energie. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe verbessert sich die Energiebilanz augenblicklich. Der Wert spiegelt sich auch im Gebäudeenergieausweis wider und ist ein gewichtiges Argument beim Hausverkauf. Laut einer repräsentativen Umfrage des Stromversorgers Lichtblick ist für
48 Prozent der Käufer oder Mieter eine energiesparende Heizung besonders wichtig und für 47 Prozent der Deutschen ist eine insgesamt gute Energieeffizienz der Wohnung oder des Hauses ausschlaggebend.

Grundsätzlich lassen sich Wärmepumpen-Heizungen in jedem Bestandsgebäude realisieren - ganz gleich, ob ein Haus fünfzehn, fünfzig oder fünfhundert Jahre alt ist. Um herauszufinden, ob neben dem Heizungstausch weitere Modernisierungsmaßnahmen erforderlich sind, muss ein Fachhandwerker oder Planer erst einmal eine Heizlastberechnung durchführen. Viele Wohngebäude sind im Lauf der Zeit immer wieder energetisch ertüchtigt worden, andere sollen in Sachen Komfort jetzt saniert werden. Ein Fachhandwerker weiß genau, welches System infrage kommt und ob weitere Maßnahmen sinnvoll sind. Wenn das ganze Haus energetisch saniert wird, ist eine Wärmepumpe ohnehin das Mittel der Wahl.

Ist eine Fußbodenheizung zwingend erforderlich oder gibt es auch Lösungen mit Heizkörpern?

Ein Flächenheizsystem, also eine Fußboden- oder Wandheizung, ist nicht zwangsläufig erforderlich, doch sollte man im Blick haben, ob die Größe der Radiatoren ausreicht, um geeignete Vorlauftemperaturen für das Wärmepumpen-System zu ermöglichen. Dazu genügt ein einfacher Test: Man stellt während einer Kälteperiode die Vorlauftemperatur des vorhandenen Heizkessels auf 50 Grad ein und dreht dann die Thermostate der Heizkörper auf. Reicht die Temperatur aus, um die Räume gemütlich warm zu bekommen, sind die Heizkörper groß genug für eine Wärmepumpe. Wenn nicht, sollte ein Energieberater eine Heizlastberechnung erstellen. Oft reicht es danach schon aus, nur einzelne Radiatoren durch Modelle mit größerer Fläche zu ersetzen, um eine deutliche Absenkung der Vorlauftemperatur vornehmen zu können. Viele Hersteller bieten mittlerweile verschiedene, auf den Betrieb im Niedertemperaturbereich hin optimierte Radiatoren und Konvektoren an.

Welche Wärmepumpen-Variante eignet sich am besten für die Altbau-Sanierung?

Weil Außenluft als Wärmequelle sehr leicht erschlossen werden kann, werden in der Sanierung häufig Luftwärmepumpen eingesetzt. Doch sollten Sanierer immer auch über ein erdgekoppeltes System nachdenken, wenn das Grundstück dafür geeignet ist. Erdwärmepumpen sind in der Regel besonders effizient und haben dadurch niedrigere Betriebskosten. Dieser Effizienzvorteil kann sich gerade bei Altbauten mit einem üblicherweise hohen Wärmebedarf schnell rechnen und den höheren Erschließungsaufwand für die Erdwärmenutzung rechtfertigen. Zudem erschließt man sich mit einer Erdsondenanlage eine nach menschlichem Ermessen unerschöpfliche Energiequelle auf dem eigenen Grundstück. Da Erdwärmesonden mindestens 50 Jahre, wahrscheinlich sogar bedeutend länger halten, steigert man damit den Wert seines Hauses über mehrere Generationen hinweg.

Die Vorteile einer Wärmepumpe

Besitzer einer Wärmepumpe erklären neugierigen Bekannten die Funktionsweise gern mit einem Vergleich: "Funktionsprinzip Kühlschrank". Statt den Lebensmitteln entziehen Wärmepumpen dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft Wärme und "pumpen" diese auf ein zum Heizen geeignetes Temperaturniveau. Zum Antrieb benötigt die Wärmepumpe Strom. Aus einer Einheit Strom erzeugt eine Wärmepumpe ein Vielfaches an Wärme.

Warum fossiles Gas oder Öl bei 1000 Grad verbrennen, um ein Haus auf 22 Grad zu temperieren? Hohe Verluste sind dabei unvermeidbar. Wärmepumpen hingegen nutzen die Energie der Umwelt, um die benötigte Vorlauftemperatur des Heizsystems von 30 bis 55 Grad bereitzustellen. Sie arbeiten also permanent auf einem niedrigen Temperaturniveau. Darum sind sie so effizient und umweltfreundlich. Da nichts verbrannt wird, gehören Schmutz, Ruß und Gerüche ebenfalls der Vergangenheit an. Wärmepumpen benötigen weder Öltank noch Schornstein. Wird der Strom, der die Wärmepumpe antreibt, aus Erneuerbaren Energien (zum Beispiel Wind oder Sonne) gewonnen, ist die Wärmepumpe nahezu CO2-neutral. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.waermepumpe.de

Wärmepumpen leisten einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb wird ihr Einbau vom Staat unterstützt, etwa durch das Marktanreizprogramm der BAFA oder Kredite der KfW. Darüber hinaus gibt es auf Landesebene sowie in Städten und Gemeinden noch spezielle Förderprogramme.