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Visum für die USA: Worauf Unternehmen achten sollten

Visum USA

Es ist nicht so leicht, den "Amerikanischen Traum" zu leben. In die USA einzureisen ist nicht sonderlich schwer - solange man Tourist ist und nicht länger als drei Monate bleiben möchte. Für alle anderen Aufenthalte benötigen Reisende aber ein Visum. Vor allem Menschen, die in den USA arbeiten und vielleicht sogar einwandern wollen, stehen die Vereinigten Staaten skeptisch gegenüber - aus diesem Grund sind die Visa-Prozesse im Allgemeinen lang und kompliziert. Wenn deutsche Unternehmen Mitarbeiter für kurze Zeit in die USA schicken oder einen Transfer zur US-amerikanischen Tochtergesellschaft anordnen, sind für diese Aufenthalte ebenfalls Visa erforderlich, solange die Mitarbeiter nicht ausschließlich für das deutsche Unternehmen in den USA sind und der Aufenthalt drei Monate nicht übersteigt. Ein Visum für die USA zu beantragen, ist für Unternehmen in der Regel mit viel Aufwand verbunden. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, alle Visa-Angelegenheiten von einer Anwaltskanzlei regeln zu lassen.


Welches Visum für die USA brauchen Firmenmitarbeiter?



Die Art des Visums richtet sich danach, wie lange man in den USA leben und arbeiten will. Möchte ein Unternehmen Mitarbeiter in die Vereinigten Staaten schicken, wird vor der Einreise ein gültiges Arbeitsvisum benötigt, wenn der Mitarbeiter in den USA für die Tochtergesellschaft oder ein anderes US-Unternehmen arbeiten soll. Ein Visum ist zwingend notwendig, da den Mitarbeitern ohne ein solches die Einreise verweigert wird. Damit die eigenen Firmenaktivitäten nicht ausgebremst werden, sollten Visafragen möglichst frühzeitig geklärt werden, damit der beabsichtigte Zeitplan eingehalten werden kann.

Ein Problem ist, dass einige Visatypen nur in begrenztem Umfang von den USA ausgestellt werden und nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Eine Einreise- und Aufenthaltserlaubnis wird zudem nicht ad hoc von den Behörden ausgestellt, sondern benötigt eine gewisse Vorlaufzeit. Folgende Arbeitsvisa werden ausgestellt:

• B1-Geschäftsvisum
• L1/L2-Inter-Company-Transfer-Visum
• E1/E2-Investorenvisum
• H1-B-Visum für zeitlich befristeten Aufenthalt
• Permanent Resident (Greencard)

Für deutsche Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in die USA schicken möchten, wird in der Regel ein E- oder L-Visum ausgestellt.

Was ist der Unterschied zwischen einem E- und einem L-Visum?

Deutschen Unternehmen stehen grundsätzlich zwei Visa-Typen zur Verfügung. Zum einen das E-Visum und zum anderen das L-Visum. Beide Visatypen haben als Grundvoraussetzung, dass eine US-Gesellschaft besteht oder gegründet wird, die das Visum als sogenannter Sponsor beantragt. Ebenso muss das deutsche Unternehmen mindestens die Mehrheit an dem US-Unternehmen halten. Das E1-Visum kann ab einem gewissen Handelsvolumen mit den USA beantragt werden. Das E2-Visum wird auch als Investorenvisum bezeichnet und an Unternehmen vergeben, die in US-Unternehmen investieren, circa 100.000 US-Dollar. Da das
E-Visum im US-Konsulat in Deutschland bearbeitet wird, ist die Bearbeitungszeit meist kürzer als bei Visatypen, die in den USA bearbeitet werden.

Beim L-Visum handelt es sich um eine Arbeits- und Aufenthaltsberechtigung für die USA. Es ermöglicht den Transfer von Mitarbeitern zwischen Konzerngesellschaften. Hiernach kann ein Mitarbeiter einer Konzerngesellschaft zu der US-Tochtergesellschaft geschickt werden, wenn er mindestens 13 Monate für eine Konzerngesellschaft gearbeitet hat. Das L-Visum ist im Gegensatz zum
E-Visum auf die jeweilige Position und Qualifikation des Mitarbeiters fokussiert und nicht auf das Investment.

Nicht der Arbeitnehmer, sondern die US-Tochtergesellschaft muss sich um die Beantragung eines Visums kümmern. Für Unternehmen ist es daher sinnvoll, sich von geschulten Anwälten in Visafragen und zu Visa-Anträgen beraten zu lassen.

Bei Visa-Beantragungen unterstützen deutsche Anwälte in den USA

Die Wirtschaftskanzlei Schumann & Burghart LLP mit Sitz in den USA unterstützt deutschsprachige Unternehmen bei allen Fragen rund um das E- und L-Visum. Da jede Visumsbeantragung einen individuellen Prozess darstellt, werden alle Unterlagen, Anträge und Nachweise ausschließlich und für jeden Antrag einzeln erstellt und abgestimmt. Die folgenden Schritte sollten vor Einreichung des Visumsantrages berücksichtigt werden:

• Check, ob Voraussetzungen vorliegen
• Beurteilung der optimalen Visa-Kategorie
• US-Gesellschaft als Sponsor
• Qualifikation des Visumsempfängers
• Qualifikation des deutschen Unternehmens

Die Kanzlei prüft die persönlichen Voraussetzungen und den Entsendungsgrund, anhand dessen der Visumstyp ausgestellt wird, der für den Aufenthalt in den USA infrage kommt.