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Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung: Die Erfolgsgeschichte der PET-Flasche

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Die PET-Flasche wird vom deutschen Verbraucher gern gekauft - und doch hat diese Einweg-Getränkeverpackung nach wie vor einen schlechten Ruf. Dabei gibt es dafür eigentlich keinen Grund: Denn der einstige Plastikmüll ist mittlerweile dank bedeutender Fortschritte hinsichtlich der Produktqualität und der Etablierung eines innovativen und intelligenten Wertstoffkreislaufs zu einem wertvollen Rohstoff geworden.

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Die PET-Flasche - die Einweg-Variante polarisiert

Die PET-Einweg-Flasche hat sich etabliert und ist mittlerweile bei den Verbrauchern gefragt. Einige Supermarktketten bieten Softdrinks hauptsächlich in dieser Verpackungsvariante an. Die Konsumenten schätzen vor allem das geringe Gewicht, die Stabilität und die gewährleistete Hygiene.

Und dennoch kursiert immer wieder das Gerücht, dass die aus Polyethylenterephthalat (PET) bestehenden Verpackungen gesundheitsschädliche Substanzen abgeben. Kontinuierliche toxikologische Untersuchungen durch unabhängige Institute negieren diese Annahme: In den Getränken sind keinerlei ungesunde Rückstände enthalten - weder krebserregende Weichmacher noch hormonell wirksame Substanzen wie Bisphenol A.

Der Konsens darüber, dass die PET-Flaschen durch die Einmal-Verwendung der Umwelt schaden, geht auf Zeiten vor der Einführung des Einweg-Pfands zurück und ist mittlerweile obsolet.

Ein innovativer Wertstoffkreislauf schont die Umwelt

Nach der Einführung des Einweg-Pfands im Jahr 2003 forderte die Bundesregierung einen umweltschonenderen Umgang mit Ressourcen in der Getränkeindustrie. Die Folge: Ein möglichst effizienter und fehlerfreier Wertstoffkreislauf war gefragt. Kontinuierliche Optimierungen und Fortschritte haben den Einweg-Getränkeverpackungszyklus so erfolgreich gemacht, dass das Material mittlerweile zu
97 Prozent weiterverwendet wird. Diese erfolgreiche Rücknahme und Weiterverwertung sorgt für eine enorme Ressourceneinsparung. Der einstige Plastikmüll ist zum nützlichen Ausgangsstoff für weitere Produktzyklen geworden.

Der intelligente Wertstoffkreislauf ist in folgende Phasen unterteilt. Der Handel bildet den Anfangs- und den Endpunkt der PET-Einwegflaschen: Der Verbraucher kauft Getränke und erhält bei der Rückgabe des leeren Verpackungsmaterials das Pfand zurück. Im Supermarkt werden die Behälter gesammelt, vorsortiert und geschreddert. Im Zentrallager wird das Material weiter komprimiert und zu Ballen gepresst, wodurch eine deutliche Einsparung der CO2-Emission beim Transport zum Recyclingwerk ermöglicht wird. Hier wird das Material nach Farben sortiert, von Deckeln und Etiketten befreit, gemahlen und gewaschen. Nach der Trocknung entsteht durch Einschmelzung ein Granulat.

Dieses wertvolle Rezyklat wird in Phase 4 mit neuem PET-Kunststoff vermischt und zu Vorformlingen geschmolzen, die erst beim Abfüller auf ihre Endgröße aufgeblasen werden. Durch kontinuierliche Optimierungen können die Preforms mittlerweile bis zu 50 Prozent aus Rezyklat bestehen. Der Rest des rezyklierten Materials wird zur Herstellung von PET-Folien und Fasern für die Textilindustrie verwendet.

Der Erfolgsweg der PET-Flasche

Ressourcenschonend, verbraucherfreundlich und ökonomisch: Die moderne PET-Flasche erfüllt all diese Kriterien. Aber nicht nur die bedeutsamen Fortschritte im Recycling haben dazu beigetragen, dass die Einwegflaschen ökologischer wurden, sondern auch jahrelange Investitionen in die Weiterentwicklung im Bereich der Materialeffizienz und Rohstoffeinsparung. Das Gewicht von Einweg-PET-Flaschen konnte auf diese Weise um rund 20 Prozent verringert werden, was gleichzeitig eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes beim Transport bedeutet. Insgesamt können mittlerweile pro Tonne Recyclingmaterial insgesamt 1,6 Tonnen CO2 eingespart werden.