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Wie stark die Konnektivität Industrie 4.0 beeinflusst

Konnektivität Industrie 4.0

Dass Industrie 4.0 Konnektivität in allen Bereichen erfordert, liegt auf der Hand. Zukünftig werden Maschinen, Anlagen und Sensoren demnach mit verschiedenen Formen der Internetkonnektivität ausgestattet sein. Hierfür stehen diverse Zugangstechnologien wie DSL, WLAN oder Mobilfunk zur Verfügung. Jede von ihnen hat unterschiedliche Vor- und Nachteile und Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Zur Einordnung der Technologien wurde nun ein neues Referenzarchitekturmodell geschaffen. Es trägt den Namen RAMI 4.0.

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Wie Konnektivität Industrie 4.0 beeinflusst

Ob B2C-Sektor, Smart Home oder industrielles Internet of Things: Die volle Vernetzung ist das oberste Ziel. Allgemeingültige Leitlinien existierten im Industriesektor bis vor Kurzem nicht. Mit RAMI 4.0 ist es jedoch gelungen, einen wichtigen Schritt in Richtung der Standardisierung von Industrie 4.0 zu gehen.

Das Architekturmodell ist in Form der Layer Business, Functional, Information, Communication, Integration und Asset aufgebaut. So beschreibt "Asset" reale Dinge in der physischen Welt, "Integration" steht für den Übergang von der physischen in die digitale Welt. Ein entscheidender Layer ist außerdem "Communication". Hier geht es unter anderem um die Vernetzung der Dinge und Lieferanten hinsichtlich des Datenaustausches mit ERP-Systemen oder Private- beziehungsweise Public-Cloud-Services über den gesamten Produktlebenszyklus. Im Detail wird zwischen horizontaler und vertikaler Datenvernetzung unterschieden. "Vertikal" bezieht sich auf die Vernetzungen innerhalb einer Anlage oder Fabrik, bei der horizontalen Variante geschieht dies über mehrere Standorte hinweg.

Technologien zur Vernetzung

Wie lässt sich der RAMI-4.0-Layer "Kommunikation" in der Praxis konkret ausgestalten? Konnektivität lässt sich einerseits traditionell kabelgebunden herstellen, was bei stationären Einrichtungen ausreichen mag. Geht es jedoch um die Vernetzung von mobilen Anlagen und Geräten, so wird Funktechnologien zukünftig eine besondere Bedeutung zukommen.

Ein Anbieter, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat, ist die Schildknecht AG aus Murr in Baden-Württemberg. Im Industrie-Sektor liegt die Herausforderung insbesondere darin, dass sich nicht an jedem Einsatzort von Maschinen oder Anlagen ein Internet-Zugangspunkt wie ein WLAN-Netz befindet. Zudem verhindern Sicherheitsrichtlinien, dass etwa Lieferanten Zugriff auf das Netzwerk eines Kunden erhalten. Die einzige wirklich unabhängige Technologie ist aus diesem Grund der Mobilfunk.

Mobilfunk als Lösung

Zwar setzt Mobilfunk als Konnektivitätslösung für Industrie 4.0 eine Netzverfügbarkeit voraus, die jedoch in Form von Handys jederzeit und annähernd überall gegeben ist. So ist es etwa einem Dienstleister möglich, in den Räumlichkeiten des Kunden online zu arbeiten, ohne dessen IT-Infrastruktur zu nutzen. Darüber hinaus eignen sich Mobilfunklösungen, wie sie beispielsweise von Schildknecht angeboten werden, auch für die weltweite Vernetzung mobiler Anlagen, Geräte oder Sensoren.