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Wie die Getränkedose mit Pfand zum Umweltschutz beiträgt

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Einweggetränkeverpackungen sind bei den Verbrauchern beliebt. So wurden 2016 in Deutschland 2,5 Milliarden Getränkedosen mit Pfand verkauft. Sie sind aber nicht nur praktisch, sondern schützen durch eine hohe Recyclingquote und einen geringeren Rohstoffeinsatz auch natürliche Ressourcen. Doch wie genau funktioniert eigentlich der Wertstoffkreislauf der Getränkedose?

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Getränkedose hat die höchste Recyclingrate

Die Getränkedose ist mit einer werkstofflichen Verwertungsrate von bis zu 99,1 Prozent die am meisten recycelte Getränkeverpackung in Deutschland. Nachdem die Dosen aus Aluminium und Stahl gesammelt und zu den Recyclinganlagen gebracht wurden, wird das Metall vollständig verwertet. Beim Recycling von Metallen werden bis zu 95 Prozent der benötigten Energie und bis zu 95 Prozent an CO2 gegenüber der Neuproduktion eingespart. Zudem konnte der Wasserverbrauch während des Recyclingprozesses von 2004 bis 2014 um 33 Prozent reduziert werden. Doch nicht nur das Recycling hat dazu beigetragen, dass die Dose ökologischer wurde. Zusätzlich wurde das Packmittelgewicht von Getränkedosen seit 1992 um circa 23 Prozent reduziert. Dadurch werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch der Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen beim Transport verringert.

Die Getränkedose mit Pfand im Wertstoffkreislauf

Eine gebrauchte Aluminiumdose mit Pfand verweilt gerade einmal 60 Tage im Wertstoffkreislauf, bis aus ihr eine neue Dose oder ein anderes Produkt entsteht. In diesen zwei Monaten wandert die Getränkedose vom Handel zum Verbraucher, über das Pfandsystem wieder zurück über die Recyclinganlage zum Abfüller und schlussendlich wieder in den Verkauf.

Der Recyclingprozess beginnt mit der Rückgabe der gebrauchten Dosen am Pfandautomaten. Sie werden nach Stahl und Aluminium sortiert und zu Ballen gepresst, um sie effizienter zur Recyclinganlage transportieren zu können. Dort angekommen, werden die Aluminiumdosen zerkleinert und mithilfe eines Magneten von eventuell noch vorhandenen Eisenresten befreit. Dann wird Heißluft benutzt, um die zerkleinerten Dosen zu entlacken, anschließend werden sie im Ofen eingeschmolzen. Um den Energieverbrauch und die Schmelzausbeute zu optimieren, werden die Stücke in einem Strudel aus flüssigem Metall untergerührt. Danach wird das flüssige Metall zu tonnenschweren Metallblöcken, den sogenannten Walzbarren, gegossen. Es hat die gleiche Qualität wie frisch produziertes Hüttenaluminium. Ist ein Aluminiumblock ausgehärtet, kann er im Walzwerk zu Blechen und Bändern ausgewalzt werden, aus denen dann bis zu zwei Millionen neue Getränkedosen gefertigt werden können.

BGVZ setzt sich für Optimierung des Einwegpfandsystems ein

Der Bund Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ), eine Interessenvertretung führender deutscher Getränkehersteller, Handels-, Verpackungs- und Recyclingunternehmen, arbeitet aktiv daran, Einweggetränkeverpackungen mit Pfand noch verbraucherfreundlicher und umweltschonender zu gestalten. Dies will er unter anderem erreichen, indem er den Wertstoffkreislauf konsequent weiterentwickelt, um den Rohstoff- und Energieeinsatz noch weiter zu verbessern. Außerdem setzt sich der BGVZ für eine klare Kennzeichnung von Einweg und Mehrweg ein, damit der Verbraucher auf den ersten Blick erkennt, welche Verpackungsart dem Pfandsystem zugeführt wird, und auf dieser Basis eine Kaufentscheidung treffen kann.