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Natürlicher Knorpel aus dem Labor behebt Gelenkknorpeldefekt

Gelenkknorpeldefekt

Einen wichtigen Beitrag zur Mobilität leisten unsere Gelenke. Sie ermöglichen eine große Vielfalt an Bewegung und sorgen in einem engen Zusammenspiel mit Muskeln, Bändern und Knochen für die großartige Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Dabei werden die großen Gelenke wie Hüfte, Knie oder Knöchel ordentlich belastet. Durch Unfall oder Verschleiß kann es zum Gelenkknorpeldefekt kommen. Um das Gelenk zu erhalten, können Patienten nun ein neuartige Therapieform wählen - die Bildung körpereigenen Knorpelgewebes im Labor.

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Gelenkknorpeldefekt oft Grund für Prothese

Gelenke befinden sich immer zwischen Knochenstrukturen. Sie ermöglichen eine schmerzfreie, reibungslose Bewegung der Knochen zueinander im anatomisch möglichen Rahmen. Das Gewebe im Gelenk ist schichtartig aus verschiedenen Strukturen aufgebaut, wobei der sogenannte Gelenkknorpel eine wichtige Pufferfunktion übernimmt. Wird diese Schicht zu dünn, ist sie angegriffen oder gar durch einen Unfall zerstört, kommt es zu Schmerzen und einem Verlust der Beweglichkeit. Auf lange Sicht führt ein unbehandelter Gelenkknorpeldefekt zur letzten Therapieoption: zum Austausch gegen eine Prothese, einem künstlichen Gelenk.

Eigener Knorpel aus dem Labor - Wie funktioniert das?

Ein Berliner Unternehmen kann helfen, das eigene Gelenk zu erhalten, indem der Knorpel regeneriert wird. Dazu werden kleine Gewebeproben entnommen und ins Labor der CO.DON AG geschickt. Dort werden in einer Zellkultur Knorpelzellen nach der körpereigenen Vorlage gezüchtet - ohne dass dabei Gentechnik oder Fremdmaterial zum Einsatz kommen. Die dabei heranwachsenden kleinen Knorpelkügelchen werden sieben bis acht Wochen nach der Probenentnahme über einen kleinen, minimalinvasiven Eingriff in das Gelenk übertragen. Dort wachsen sie ein und verbinden sich mit dem körpereigenen Gewebe.

Weil die Basis für das gezüchtete Knorpelgewebe aus der Probe des Patienten stammt, sind eine Abstoßungsreaktion oder andere Komplikationen nach einer Transplantation so gut wie ausgeschlossen. Das belegen auch die Studiendaten des Herstellers, welche im Rahmen der Zulassung vorgelegt wurden.

Moderne Therapie aus Berlin: CO.DON AG freut sich über EU-Zulassung

Im Juli 2017 erhielt der deutsche Entwickler und Hersteller - die CO.DON AG mit Sitz in Berlin - die europaweite Zulassung für das neuartige Produkt "Spherox" zur Behandlung eines Gelenkknorpeldefektes. Damit ist "Spherox" das einzige zugelassene, zellbasierte Arzneimittel in diesem Marktsegment. Behandlungen an Knie, Bandscheibe und Hüfte werden heute schon von fast allen gesetzlichen und privaten Kassen übernommen. Weitere Einsatzgebiete sollen in den nächsten Jahren folgen. Um das zu ermöglichen und zugleich das Produkt bald europaweit anbieten zu können, investiert das Unternehmen derzeit große Summen in Wachstum und Entwicklung.