advertorial

Energiemanagement - Industrie verschenkt Einsparpotenziale

Energiemanagement Industrie

Das Energiemanagement in der Industrie beschränkt sich oft auf Standardmaßnahmen. Häufig werden die enormen Energie-Einsparpotenziale im Bereich der industriellen Fertigung erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Mehr Transparenz bringt die Kombination eines Energiemanagementsystems mit einem Manufacturing Execution System (MES). Nicht grundlos definiert die VDI-5600-Norm deshalb das Energiemanagement seit dem vergangenen Jahr als eine der Hauptaufgaben von MES-Systemen. Insbesondere, wenn Betriebsdaten wie erzeugte Mengen, Aufträge und Maschinenstatus mit Energieverbräuchen verknüpft werden, ergeben sich erhebliche Vorteile.

social

Energiemanagement - Industrie benötigt allumfassende Daten

Auf dem Markt existieren zahlreiche Energiemanagementsysteme, welche Verbräuche von Strom-, Wasser- oder Gaszählern übernehmen, überwachen und auswerten. Diese Lösungen sind jedoch isoliert und ermöglichen deshalb lediglich die Betrachtung der Energiedaten. Wenn jedoch ein gewisser Energie-Reifegrad erreicht ist, wird eine Energiemanagement-Software notwendig, welche über Schnittstellen mit dem MES verbunden ist. Noch vorteilhafter ist ein Manufacturing-Execution-System, das entsprechende Module für Energiemanagement bereits beinhaltet. Ein Beispiel für solch eine Lösung ist Cosmino MES Plus.

Warum Energieverbräuche mit einem MES erfassen und auswerten?

Absolute Zahlen hinsichtlich des Energieverbrauchs ohne jeglichen Bezug zur Anlagennutzung oder dem Output sind von äußerst begrenztem Nutzen. So suggerieren etwa Schwankungen im Energieverbrauch Effekte, die in Bezug auf die Leistung nicht korrekt sind. Auch die manuelle Verrechnung der Ausbringung von Kostenstellen mit dem Energieverbrauch liefert noch keine verlässlichen Daten zu den Potenzialen einzelner Betriebsmittel. Systeme wie Cosmino MES Plus bieten jedoch Analysemöglichkeiten auf Basis jeder einzelnen Maschine zu jedem Zeitpunkt, zu jedem Maschinenzustand und zu jeder Auftragslaufzeit. So kann anhand von Produktions- und Maschinendaten errechnet werden, wie sich beispielsweise der Stromverbrauch je produzierter Einheit entwickelt hat. Diesen Zusammenhang zeigt der Energy Performance Indicator (EnPI). Er gibt zuverlässig Aufschluss darüber, ob Energie eingespart wurde oder nicht.

Potenziale durch Datenverknüpfung erkennen

Das Energiemanagement in der Industrie entfaltet sein volles Potenzial demnach erst durch die Verknüpfung von Energiedaten mit weiteren produktionsbezogenen Informationen. So besteht ein bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem Energieverbrauch und dem Anlagenzustand. Mit Erfassung des Anlagenstatus wird beispielsweise sichtbar, ob durch ein komplettes Herunterfahren einer Anlage während längerer Stillstände Einsparungen erzielt werden können. Gleiches gilt für Hilfsaggregate, die während der Anlagenruhe weiterlaufen und Energie verbrauchen.

Die Verknüpfung von Energiedaten mit dem jeweiligen Produkt liefert hingegen Erkenntnisse darüber, an welchen Anlagen eine energetisch günstigere Herstellung möglich wäre. Weitere Einflussfaktoren können die Losgröße oder spezifische Auftragseigenschaften sein, weshalb diese ebenfalls im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch betrachtet werden sollten.