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Eigenverwaltung und ESUG: Neue Optionen zur Bewältigung von Unternehmenskrisen

Eigenverwaltung und ESUG

Konjunkturelle Entwicklungen, schwankende Rohstoff- und Währungspreise oder Führungsfehler - ein Unternehmen kann aus verschiedenen Gründen in eine Krise geraten. Kommt es zur Zahlungsunfähigkeit, muss der Unternehmer einen Insolvenzantrag stellen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) im März 2012 wurden die Chancen, eine Planinsolvenz in Eigenverwaltung erfolgreich durchzuführen, deutlich erhöht. Im Vordergrund steht der Erhalt des Unternehmens und damit die Sicherung vieler Arbeitsplätze. Für den Erfolg des Verfahrens ist jedoch die richtige Beratung entscheidend.

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Eigenverwaltung gemäß ESUG: Sanieren statt liquidieren

Das ESUG erleichtert die Sanierung von Unternehmen in Deutschland und zielt darauf ab, die Ängste der Entscheidungsträger vor einer Insolvenzantragstellung abzubauen. Unternehmer werden nicht mehr vom Wirtschaftsleben ausgeschlossen, sondern erhalten mit der Planinsolvenz in Eigenverwaltung eine zweite Chance. Der große Vorteil dieses Verfahrens: Der Unternehmer behält seine Geschäftsführungsbefugnisse und kann die Sanierung unter Insolvenzschutz selbstständig oder mithilfe eines Beraters steuern. Dabei wird er lediglich von einem Sachverwalter kontrolliert. Die von der Geschäftsführung entwickelten Sanierungsmaßnahmen werden in Abstimmung mit den Gläubigern umgesetzt. Im Normalfall erhält der Unternehmer sein Unternehmen und es wird durch die Insolvenz so viel Liquidität generiert, dass keine neuen Bankkredite mehr aufgenommen werden müssen.

Die Sanierung in Eigenverwaltung steht für den Erhalt des Unternehmens

2012 trat mit dem ESUG ein Gesetz in Kraft, das Unternehmen, die sich zu einem möglichst frühen Zeitpunkt unter den Schutz des Insolvenzrechts stellen, eine Vielzahl von Sondervergünstigungen bietet:
  • Während des Verfahrens ist das Unternehmen vor Eingriffen der Gläubiger geschützt.

  • Für die Dauer von bis zu drei Monaten werden die Löhne und Gehälter aus den Mitteln des Insolvenzgeldes finanziert, das nicht oder nur zum geringen Teil zurückzuzahlen ist. So kann die dadurch gesparte Liquidität voll für die Sanierung eingesetzt werden.

  • Zahlungen, die beispielsweise an das Finanzamt oder die Krankenkassen geleistet worden sind, können zumindest für einen begrenzten Zeitraum zurückgefordert werden.

  • Die Anpassung der Personalstruktur ist deutlich vereinfacht und regelmäßig mit deutlich geringeren Abfindungen möglich.

  • Die Kündigungsfristen bei allen Dauerschuldverhältnissen unabhängig von der Restlaufzeit sind auf maximal drei Monate begrenzt.
    - Ungesicherte Altverbindlichkeiten (auch Pensionsverpflichtungen) werden nur mit einem Bruchteil des Ursprungsbetrages bedient.

Insgesamt gewährt das Insolvenzrecht dem Unternehmen eine "wettbewerbsrechtliche Auszeit", damit die Sanierung gelingt und Arbeitsplätze erhalten werden können. Es geht im Wesentlichen darum, die operative Sanierung voranzutreiben, die Passivseite der Bilanz zu sanieren und genügend Liquidität zu generieren, um mit ausreichender finanzieller Ausstattung und einer komfortablen Eigenkapitalquote den Neustart anzugehen. Am Ende des Verfahrens steht ein Plan, mit dem die Befriedigung gesicherter und ungesicherter Gläubiger geregelt wird.

Komplexität des Insolvenzverfahrens erfordert Profi-Hilfe

Die Sanierung unter Insolvenzschutz ist also ein hochkomplexes Verfahren, das akribisch vorbereitet und durchgeführt werden muss. Ohne viel Erfahrung und das nötige Fachwissen ist dies kaum möglich. Deshalb sollte sich das Management des Schuldnerunternehmens professionell beraten und begleiten lassen. Im Vorfeld sollte sich der Unternehmer, der in Zusammenarbeit mit einem Berater einen solchen Weg gehen will, vergewissern, dass der angesprochene Berater über umfassende Erfahrung in der Durchführung eines Eigenverwaltungsverfahrens verfügt. Das sollte er sich durch ausreichende konkrete Referenzen belegen lassen und diese auch ansprechen dürfen. Verweist der Berater auf ein Regelinsolvenzverfahren, so ist Vorsicht geboten, zumal der Unternehmer in dieser Konstellation sein Unternehmen mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren wird, auch wenn beraterseits das Gegenteil behauptet wird.

Die Beratungsgesellschaft Buchalik Brömmekamp (Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung) hat sich auf die Sanierung unter Insolvenzschutz spezialisiert und seit dem Inkrafttreten des ESUG mehr als 85 mittelständische Unternehmen durch ein Eigenverwaltungsverfahren begleitet. Damit ist Buchalik und Brömmekamp in diesem Marktsegment mit großem Abstand Marktführer. Das Team besteht aus hoch qualifizierten Insolvenzrechtsexperten, Anwälten für Wirtschafts-, Arbeits- und Steuerrecht sowie erfahrenen Betriebswirten und Wirtschaftsingenieuren.