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Was bringt ein Container-Direktinvestment?

Container Direktinvestment

Rund 1,2 Milliarden Euro haben Anleger im Jahr 2013 in Container investiert. Ein Großteil der Gelder wurde in sogenannten Container-Direktinvestments angelegt. Der größte Anbieter in diesem Bereich spricht von über 62.000 Kunden. Die Anlage in Container-Direktinvestments bietet eine mittlere Laufzeit, eine gute Rendite und einen Markt, der um einiges stabiler läuft als der für Containerschiffe.

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Die Eckdaten des aktuellen Direktinvestments der Firma Magellan Maritime Services aus Hamburg lauten wie folgt:

  • Erwerb von 40-feet-HighCube-Neucontainern (3.975,- € pro Stück)
  • Garantierte Miete: 11,85 % p. a. (1,29 € pro Tag und Container)
  • Laufzeit: fünf Jahre, vierteljährliche Auszahlung der Miete
  • Rückkauf zum prognostizierten Rückkaufswert von 2.695,- €
  • Rendite: 6,33 %, kein Agio, Mindestabnahme: zwei Container
Die Hamburger Firma Magellan Maritime Services wurde 1995 gegründet und bietet seit ca. zehn Jahren sogenannte Container-Direktinvestments an. Jedes der mittlerweile 57 Investmentangebote hat die versprochenen Zahlungen zu 100 % erfüllt (vom Wirtschaftsprüfer bestätigt).

Ein Container-Direktinvestment ist leicht verständlich

Wie funktioniert ein Container-Direktinvestment? Ein Anleger erwirbt von Magellan einige den internationalen Normen entsprechende Transport-Container. Diese werden für eine Dauer von fünf Jahren unter Verwaltung von Magellan vermietet. Die Mietzahlungen sind vertraglich zugesichert und erfolgen vierteljährlich. Nach Ablauf der fünfjährigen Mietdauer ist vorgesehen, dass Magellan die Container zum prognostizierten Rückkaufswert zurücknimmt.

Vorteile des Container-Direktinvestments gegenüber einem Fonds

Bei einem Container-Fonds beteiligt sich der Anleger an einem großen Portfolio verschiedener Container. Die Auszahlungen an die Anleger speisen sich aus Container-Mieten und aus den Verkaufserlösen der Container am Ende der Laufzeit. Hierbei gibt es für den Fonds-Anleger keine Garantien, d. h. Schwankungen der Marktpreise, Mieterausfälle, Wechselkursschwankungen usw. können sich sowohl positiv als auch negativ auf die Auszahlungen aus dem Container-Fonds auswirken.

Container-Direktinvestments zeichnen sich meist durch eine vertraglich zugesicherte Miete aus. Zahlt eine Reederei ihre Containermieten nicht, so muss zunächst der Anbieter des Direktinvestments dafür geradestehen. Es ist zwar richtig, dass bei massiv auftretenden Mietausfällen der Garantiegeber/Anbieter selbst auch insolvent werden könnte. Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Anbieter eines Direktinvestments, der selbst mit im Risiko steht, seine Mieter von vornherein sorgfältiger auswählt als der Fondsanbieter, der dieses Risiko nicht trägt.

Ein Direktinvestment ist darüber hinaus weniger kostenaufwendig. Die Pflicht zur Prospekterstellung, Fondsgeschäftsführung, Buchführung und Jahresabschlüsse entfallen. Diese sogenannten "Fondsnebenkosten" oder auch "Weichkosten" belasten Container-Direktinvestments erheblich weniger.

Container im Marktvergleich zum Containerschiff

Nach der Bestellung eines Containerschiffes vergehen ca. 1,5 bis 2,5 Jahre bis zu seiner Ablieferung. Aufgrund dieser langen Vorlaufzeit entstehen im Markt für Containerschiffe die typischen sogenannten "Schweinezyklen". Selbst in einer Krise, wenn man eigentlich keine weiteren Containerschiffe benötigt, werden immer noch Neubauten abgeliefert, weil sie eben noch vor der Krise bestellt wurden.

Der Markt für Container läuft anders, weil ein neuer Container sehr kurzfristig (wenige Wochen) nach seiner Bestellung zur Verfügung steht. Deshalb werden Container sehr zeitnah und nur bei unmittelbarem Bedarf bestellt. Während der Finanzkrise wurde fast kein neuer Container gebaut. Hinzu kommt, dass ein Container im Durchschnitt nur ca. zwölf Jahre im Seeverkehr einsetzbar ist. Das bedeutet: Wenn nichts gebaut wird, nimmt der Weltcontainerbestand um ca. 8 % pro Jahr ab. Ein Containerschiff "lebt" dagegen mit durchschnittlich 25 Jahren deutlich länger.

Im Gegensatz zum Containerschiff passt sich also der Bestand an Transportcontainern sehr schnell an den weltweiten Bedarf an. In der Folge sind die Ausschläge bei den Containermieten geringer als bei den Charterraten im Schiffsmarkt. Damit sind auch Container-Investments stabiler.

Außerdem gibt es bei einem Container fast kein Betriebskostenrisiko. Im Schiffsbereich hingegen fallen die Kosten für Mannschaft, Schmierstoffe, Versicherungen und Instandhaltung nicht selten auch mal höher aus als ursprünglich gedacht. Bei einem Container-Direktinvestment gibt es kaum derlei Risiken.