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Wie Männer und Frauen mit Blasenschwäche auch weiterhin hochwertige Hilfsmittel erhalten können

Blasenschwäche Mann

Bei Ausschreibungen kommt es vor, dass Krankenkassen einen neuen Versorger für ihre Versicherten auswählen. Bei einigen Versicherten hat der Wechsel der Hilfsmittelversorger jedoch dazu geführt, dass sie ihre bisher gewohnten Produkte nicht mehr weiter erhalten können oder Aufzahlungen leisten müssen. Betroffen sind davon nicht nur Menschen mit Blasenschwäche, sondern auch beispielsweise Stomaträger. Jede Frau und jeder Mann sollten sich damit allerdings nicht abfinden.

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Die erforderlichen Hilfsmittel erhalten

Die erforderlichen medizinischen Hilfsmittel zu erhalten ist für Menschen, die zum Beispiel auf einen Katheter oder ein Kondom-Urinal angewiesen sind, besonders wichtig. Nach einer Ausschreibung kann für einige Versicherte der Fall eintreten, dass die Krankenkasse exklusiv einen neuen Hilfsmittelversorger auswählt. Trotz eines Wechsels besteht allerdings weiterhin der Anspruch auf eine regelmäßige, aufzahlungsfreie und individuell ausreichende Versorgung fort.

Information über die heutige Rechtslage

Ist erst einmal der Fall eingetreten, dass ein Patient ein bewährtes Hilfsmittel nicht mehr bekommt, muss er dies nicht einfach hinnehmen. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) empfiehlt jedem Patienten, sich über seine Rechte zu informieren. Das Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) regelt alle gesetzlichen Bestimmungen zwischen Kassenpatienten und deren Leistungserbringern. Der Patient hat grundsätzlich einen Anspruch auf eine adäquate Versorgung, die zweckmäßig und wirtschaftlich ist.

Erhält der Patient von seinem Versorger nicht das individuell erforderliche Produkt oder muss er hierfür fortan Aufzahlungen leisten, gibt es folgende Möglichkeiten, aktiv zu werden:

1. Der Patient kann sich an seinen aktuellen Hilfsmittelversorger wenden und ihn auf seinen Versorgungsanspruch und Hilfsmittelbedarf sowie die aktuellen Defizite aufmerksam machen.

2. Der Patient kann sich in einem offiziellen Schreiben bei seinem Versorger beschweren.

3. Der Patient kann eine Beschwerde an seine Krankenkasse richten, in dem seine Probleme erläutert werden. Auch ein formelles Widerspruchsverfahren kann eine Option sein. Die Krankenkasse ist verantwortlich, den Versorgungsanspruch adäquat umzusetzen und die gesetzlich definierte Versorgung sicherzustellen.

4. Der Patient kann sich an seinen Arzt wenden, wenn ein spezielles Produkt benötigt wird. Dieser kann dann im Einzelfall und mit entsprechender Begründung mit der zehnstelligen Positionsnummer ein individuell benötigtes Produkt verordnen.

Blasenschwäche bei Mann und Frau: Mehr Lebensqualität durch hochwertige medizinische Hilfsmittel

Die Initiative "Faktor Lebensqualität" setzt sich für die Patientenrechte ein und fordert eine Verbesserung der medizinischen Versorgung mit Hilfsmitteln. Menschen, die auf eine Inkontinenz- oder Stomaversorgung angewiesen sind, können sich hier informieren, rund um das Thema Verbesserung der ableitenden Inkontinenz- und Stomaversorgung.